Mit dem Ridge 4G hat der französische Hersteller Wiko ein neues Smartphone mit Dual-SIM-Funktion vorgestellt, das sich im Bereich der Mittelklasse ansiedelt. Es ist das erste Smartphone des Herstellers, das von einem Qualcomm-Prozessor betrieben wird.

 

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Wiko Ridge 4G

Die in der Vergangenheit lancierten Smartphones aus dem Hause Wiko wurden ausnahmslos von MediaTek-Prozessoren angetrieben. Mit dem nun vorgestellten Wiko Ridge 4G hat sich das französische Unternehmen unter chinesischer Führung für einen 64-Bit-fähigen Snapdragon-Prozessor des US-amerikanischen Chipschmiede Qualcomm entschieden.

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Wiko Ridge 4G: Das Mittelklasse-Smartphone im Detail

Das Wiko Ridge 4G besitzt ein 5-Zoll in der Diagonale messendes Display mit HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Unter der Haube werkelt, wie bereits erwähnt, ein der vierkernige Snapdragon 410-SoC mit einer Taktfrequenz von 1,2 GHz. Dieser wird von 2 GB Arbeitsspeicher unterstützt. Der interne Speicher ist 16 GB groß und lässt sich per microSD-Karte um bis zu 64 GB erweitern.

Zur weiteren Ausstattung des Ridge 4G gehören eine rückseitige 13-Megapixel-Kamera mit HDR-Modus sowie eine 5-Megapixel-Knipse auf der Vorderseite. Der interne Akku beläuft sich auf eine Nennleistung von 2.400 mAh und soll dabei für eine Gesprächszeit von bis zu 17 Stunden (2G) beziehungsweise bis zu 14,66 Stunden (3G) sorgen. In Sachen Konnektivität wartet das Wiko-Smartphone mit LTE nach Cat 4 (bis 150 MBits/s im Download), GPS, A-GPS, WiFi 802.11 b/g/n und Bluetooth 4.0 auf. Außerdem können zwei SIM-Karten parallel genutzt werden.

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Mit einem Gewicht von nur 125 Gramm ist das Ridge 4G eines der leichtesten Smartphones seiner Klasse. Außerdem verspricht Wiko dank Sandstein-Oberfläche auf der Rückseite und Aluminiumrahmen ein ungewöhnlich gutes Handling. Als Betriebssystem ist Android 4.4 KitKat vorinstalliert. Ob Wiko auch ein Update auf Android 5.0 Lollipop plant, ist unklar.

Laut Hersteller soll das Smartphone bereits ab März dieses Jahres in Deutschland in den Farbvarianten Schwarz-Grau, Schwarz-Türkis, Schwarz-Orange und Weiß-Champagner erhältlich sein. Preislich beläuft sich das Gerät auf 230 Euro. Im Vergleich zum Motorola Moto G (2014), einem der zurzeit beliebtesten Mittelklasse-Smartphones, kann das Wiko Ridge 4G zwar mit einer in einigen Belangen besseren Hardware-Ausstattung sowie mit einem LTE-Modul überzeugen, dafür werden für das Gerät der Franzosen auch knapp 60 Euro mehr fällig.

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Quelle: Wiko via: Golem

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