Bei Wileyfox handelt es sich um eine recht junge Marke aus Großbritannien. Unter dem Label werden verschiedene Smartphones vertrieben, die allesamt in China gefertigt werden. Bestellt werden können die Geräte ausschließlich über das Internet, wodurch der Kaufpreis möglichst klein gehalten werden soll.

 

Wileyfox

Facts 

Entwickelt werden die Smartphones allerdings in Großbritannien, lediglich die Produktion ist ausgelagert. Verkauft werden die Wileyfox-Smartphones dann in Europa, dem Nahen Osten und in Afrika. Gegründet wurde das Unternehmen laut eigener Aussage, weil es die Kunden leid seien, überteuerte Preise für ihre mobilen Begleiter zu zahlen. Man richtet das Produktsortiment entsprechend am unteren Preisniveau des Marktes aus – sämtliche Modelle, mit Ausnahme des Swift 2 Plus, sind für unter 200 Euro zu haben. Bestellen kann der geneigte Kunde direkt über die Webseite des Herstellers, optional führt aber auch Amazon die Produkte von Wileyfox.

Hinter dem Unternehmen stehen zwei bekannte Namen: Zum einen CEO Nick Muir, der schon General Manager bei Motorola UK war, zum anderen CMO Victoria Denman, die im Marketingmanagement bei Motorola und Microsoft angestellt war. Erste Erfolge stellen sich bereits ein, so wurde Wileyfox beispielsweise als „Challenger Manufacturer of the Year“ bei den Mobile News Awards 2016 ausgezeichnet.

Wileyfox: Diese Modelle sind erhältlich

Auf der offiziellen Homepage sind derzeit sechs Geräte gelistet: Das Wileyfox Spark, das Spark X und das Spark +, außerdem noch drei Modelle der Swift-Reihe, also das Wileyfox Swift, das Swift 2 und das Swift 2 Plus. Die Modelle sind laut dem Hersteller individualisierbar, was sich aber zumeist nur auf die Farbgestaltung bezieht. Dafür verzichtet man auf Bloatware, alle vorinstallierten Apps lassen sich entfernen. Als Software kommt übrigens Cyanogen OS zum Einsatz, die Prozessoren werden von MediaTek und Qualcomm beigesteuert. Entschieden hat man sich für Cyanogen, um die eigenen Produkte von der Konkurrenz abzuheben. Laut Wileyfox sei Cyanogen am nächsten an dem OS, das man sich für die eigenen Geräte gewünscht habe. Das System biete zusätzliche Features, die beim herkömmlichen Android vielen Nutzern fehlen würden.

Die ersten Geräte von Wileyfox kamen erst 2015 auf den Markt, entsprechend wenig Infos gibt es zu Geschäftszahlen und Verkaufsmengen. Mittlerweile ist das Sortiment aber deutlich angewachsen, was für einen gewissen Erfolg sprechen dürfte.

 

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