winSIM erhöht Preise: Das sollten Kunden jetzt tun

Monika Mackowiak 6

winSIM-Bestandskunden sollen ab dem 1. Mai 1 bis 2 Euro mehr Grundgebühr bezahlen. Betroffene müssen die Preiserhöhung jedoch nicht einfach so hinnehmen.

winSIM erhöht Preise: Das sollten Kunden jetzt tun

Bei vielen Kunden der Drillisch-Tochter winSIM ist in den letzten Tagen eine E-Mail ins Postfach geflattert, die sicherlich bei dem einen oder anderen für Verärgerung gesorgt hat. Die Grundgebühr steigt um 1 bis 2 Euro, sowohl bei monatlich kündbaren als auch bei Langzeitverträgen. Betroffene Kunden können bis zum 30. April 2017 Widerspruch bei winSIM einlegen, doch dann droht ihnen, gekündigt zu werden.

EU-Roaming hat angeblich nichts damit zu tun

Begründet wird die Preiserhöhung unter anderem mit „gestiegenen Kosten für Energiepreise und Personalschulungen“, so ein Sprecher von winSIM gegenüber Spiegel Online. Mit der bevorstehenden Abschaffung der EU-Roaming-Gebühren am 15. Juni 2017 habe das Ganze nichts zu tun, obwohl winSIM seine Kunden in der E-Mail explizit darauf hinweist:

„(…) winSIM bietet Ihnen in Zukunft noch mehr: Denn ab Mitte Juni können Sie Ihren Tarif in allen 28 Ländern der Europäischen Union so nutzen wie in Deutschland. Die bis dahin geltenden EU-Aufschläge fallen weg. Sie telefonieren und surfen mobil ohne Mehrkosten.

Allerdings steigen auch bei winSIM verschiedenste Kosten.
Uns ist es aber durch Effizienzsteigerungen gelungen, die notwendige Preisanpassung, die andere Anbieter in Deutschland schon vor Monaten vollzogen haben, heraus zu zögern und zudem moderat zu gestalten. (…)“

Deutsche Mobilfunknetze.

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Langzeitkunden sollten Widerspruch einlegen

Wer einen monatlich kündbaren Tarif bei winSIM hat und Widerspruch gegen die Preiserhöhung einlegt, muss damit rechnen, gekündigt zu werden. Monatlich kündbar heißt schließlich auch, dass der Anbieter den Kunden fristgerecht zum Monatsende kündigen darf.

Anders verhält es sich jedoch bei Langzeitverträgen, die im Normalfall über 24 Monate geschlossen werden. Diese sind meistens preiswerter als die monatlich kündbare Option und werden gerade wegen der besonders niedrigen Kosten abgeschlossen. Hier sollten Kunden, die die Preiserhöhung nicht hinnehmen wollen, definitiv Widerspruch einlegen. Ein abgeschlossener Vertrag ist schließlich für beide Parteien bindend. Inhabern eines Langzeitvertrags droht eine Kündigung seitens winSIM folglich frühestens zum Ende der Mindestvertragslaufzeit.

Quelle: Teltarif, Spiegel Online 

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