Xiaomi befindet sich weiterhin auf einem Höhenflug. Das chinesische Smartphone- und Tablet-Startup konnte seinen Smartphone-Absatz im vergangenen Jahr verdreifachen. Doch auf diesem Erfolg möchten sich die Chinesen nicht ausruhen – im Gegenteil. Ex-Google-Mitarbeiter Hugo Barra soll die internationale Expansion des Unternehmens weiter vorantreiben.

 

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Xiaomi machte sich in den vergangenen Jahren in erster Linie mit preisgünstigen Spitzen-Smartphones in China einen Namen. Dass diese Strategie aufzugehen scheint, stellt das Unternehmen nun abermals mit der Verkündung neuer Absatz-Zahlen unter Beweis. Den Angaben von Gründer Lei Jun zufolge hat das Unternehmen im vergangenen Jahr satte 61,12 Millionen Smartphones verkauft. Zum Vergleich: Noch im Jahr zuvor gingen gerade einmal rund 19 Millionen Geräte über die Ladentische, womit man den Absatz verdreifachen konnte. Der Umsatz des Unternehmens soll sich dabei auf 74 Milliarden Yuan (rund 10 Milliarden Euro) mehr als verdoppelt haben.

In diesem Jahr erwartet Xiaomi nach Angaben des Gründers Lei Jun einen Absatz von rund 100 Millionen Geräten, darunter das soeben vorgestellte RedMi 2. Außerdem stünde eine Expansion in weitere Länder auf dem Plan des Unternehmens. Welche Länder und Regionen Xiaomi dabei anpeilt, wollte man bisweilen zwar noch nicht verraten, vermutet werden aber Märkte in den Regionen Südostasien, Mexiko, Türkei, Russland und Brasilien.

Xiaomi ist derzeit bereits der drittgrößte Smartphone-Hersteller der Welt. Vor wenigen Tagen konnte das Unternehmen 1,1 Milliarden US-Dollar an neuem Kapital von Investoren einsammeln, sein Börsenwert wird auf 45 Milliarden US-Dollar geschätzt. Sollte der Erfolg weiter anhalten, dürfte auch einer Marktausweitung nach Europa und in den deutschsprachigen Raum nichts mehr im Wege stehen, zumal die Geräte bei uns auch als Import bereits recht beliebt sind. Andererseits ist der europäische Markt hart umkämpft. Diesbezüglich wollte sich Xiaomi noch nicht äußern.

Quelle: TechCrunch