Xiaomi Redmi 6 Pro vorgestellt: Das günstige Akku-Monster

Johann Philipp

Der chinesische Hersteller Xiaomi stellt sein neues Redmi 6 Pro vor. Das Mitelklasse-Smartphone glänzt mit großem Akku, guter Kamera und einem kleinen Preis. Für Deutschland gibt es trotzdem einen Nachteil.

Xiaomi Redmi 6 Pro: Ein Akku-Monster für 132 Euro

Redmi heißt bei Xiaomi die günstige Smartphone-Serie. Günstig heißt beim Hersteller allerdings nicht schlecht ausgestattet: Vor allem der 4.000 mAh-Akku ist eine Ansage an die Konkurrenz. Selbst teure Flaggschiff-Modelle haben meist kleinere Akkus wie beispielsweise das Samsung Galaxy S9 Plus mit 3.500 mAh.

Neben einem großen Akku bietet das Redmi 6 Pro ein 5,84 Zoll-Display mit Full-HD+-Auflösung (2.280 x 1.080 Pixeln) bei einem Seitenverhältnis von 19,5:9. Angetrieben wird das neue Smartphone vom Snapdragon-625-Prozessor. Er ist zwar schon etwas betagt und wurde bereits im Redmi 4 Pro eingesetzt, wird aber auch von anderen Herstellern noch verwendet und leistet mit bis zu 2 GHz Taktfrequenz eine solide Arbeit.

Je nach Version werden 3, beziehungsweise 4 GB Arbeitsspeicher integriert sein und auch der interne Speicher wird bei 32 oder 64 GB liegen, wobei eine Erweiterung per microSD-Karte immer möglich ist. Vorteil zudem: Neben der Speicherkarte finden auch noch zwei SIM-Karten Platz. Beim Design ist schnell klar, wo sich Xiaomi inspirieren lässt: Besonders die Anordnung der Kamera erinnert stark an Apples iPhone X.

Die Dual-Kamera auf der Rückseite integriert einen 12- und einen 5-Megapixel-Sensor, die beim Fotografieren von intelligenter AI unterstützt werden sollen. Auf der Vorderseite liegt eine 5-Megapixel-Kamera, die ebenfalls dank AI bessere Selfies schießen soll.

Auch Huawei setzt beim P20 Pro auf eine Unterstützung von AI. Die Ergebnisse seht ihr in unserem Kamera-Test:

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Redmi 6 Pro integriert Gesichtserkennung und Notch

Die auffälligste Neuerung ist der Notch im Display, der Einschnitt auf der Vorderseite, in den die Frontkamera integriert ist. Darüber soll auch das Entsperren über Gesichtserkennung möglich sein. Als Betriebssystem kommt im Redmi 6 Pro die von Xiaomi angepasste Android-Version MIUI 9 zum Einsatz.

Großer Nachteil für alle Interessenten ist, dass das Redmi 6 Pro nicht alle LTE-Bänder in Deutschland unterstützt. Es fehlt das wichtige Band 20. Damit muss man in Deutschland Einschränkungen bei der LTE-Nutzung hinnehmen – insbesondere in ländlichen Regionen.

Das Smartphone kann derzeit in China in fünf verschiedenen Farben (Schwarz, Gold, Roségold, Blau, Rot) vorbestellt werden, der Verkauf startet am 26. Juni. Das günstigste Modell mit 3 GB RAM und 32 GB internem Speicher kostet 999 chinesische Yuan – umgerechnet rund 130 Euro. Die besser ausgestattete Variante mit 4 GB RAM und 64 GB ROM kostet 170 Euro.

Quelle: Xiaomi

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