Xiaomi Redmi Note: 100 Euro-Phablet mit Octa Core-SoC & HD-Screen bald international verfügbar

Oliver Janko 9

Xiaomi konnte sich bislang in unseren Breitengraden noch nicht entscheidend in Szene setzen, der chinesische Hersteller gilt allerdings schon länger als Geheimtipp. Sofern das neueste Gerät, das Xiaomi Redmi Note, auch international angeboten wird, was durch Hugo Barra auf Google+ angedeutet wurde, könnte sich dieser Status aber schnell ändern. Das neue Phablet überzeugt mit recht starker Hardware zu einem spektakulären Preis: Gerade einmal 130 US-Dollar (etwa 100 Euro) sollen für das Octa Core-Gerät über den Ladentisch wandern.

Xiaomi Redmi Note: 100 Euro-Phablet mit Octa Core-SoC & HD-Screen bald international verfügbar

Hugo Barra, seines Zeichens VP Global von Xiaomi und dafür verantwortlich, das internationale Geschäft des chinesischen Herstellers voranzutreiben, höchst selbst heizte die Spekulationen zur globalen Verfügbarkeit um das neue, vorerst für den asiatischen Markt bestimmte Xiaomi-Phablet in der Nacht von gestern auf heute an: Mit einem Posting auf Google+ bestätigte er einerseits die attraktiven Spezifikationen, mit dem kryptischen Satz „andere Märkte folgen danach“ schaffte er andererseits auch jede Menge Raum für wilde Vermutungen. Ob das Gerät letztendlich wirklich den Weg in hiesige Gefilde schafft, steht noch in den Sternen, angesichts der technischen Daten und vor allem des Preises wäre das aber mehr als wünschenswert.

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Das Redmi Note kommt mit einem 5,5 Zoll in der Diagonale messenden IPS HD-Display, also mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Angetrieben wird das Phablet, das in zwei Versionen mit leicht unterschiedlichen Spezifikationen vorgestellt wurde, von einem 1,4 beziehungsweise 1,7 GHz starken Octa Core-Prozessor aus dem Hause Mediatek, der von einer Mali 450-GPU unterstützt wird. Die erste Ausführung mit der Taktung von 1,4 GHz pro Kern kann auf 1 GB RAM zurückgreifen, die bessere Version mit dem 1,7 GHz-SoC auf 2 GB RAM. Als Betriebssystem kommt MIUI v5 zum Einsatz, die auf Android 4.2 Jelly Bean aufbaut. Der interne Speicher beträgt eher magere 8 GB, kann aber problemlos mittels einer microSD-Karte um bis zu 32 GB erweitert werden.

Die rückseitige Kamera schießt Fotos mit 13 MP und kann auf einen LED-Blitz zugreifen, die Frontkamera bietet satte 5 MP. Dank zweier SIM-Slots dürfte das Phablet auch für den geschäftlichen Bereich interessant werden. Die restlichen Spezifikationen: WiFi b/g/n, Bluetooth 4.0, GPS, 3.200 mAh-Akku.

Insgesamt für den geringen Preis also durchaus starke Daten, von der breiten Masse an Smartphones hebt sich das Xiaomi Redmi Note aber durch den Preis hervor: Der Hersteller veranschlagt für die schwächere Variante 799 chinesische Yuan, das sind umgerechnet gerade einmal 95 Euro. Auch die 1,7 GHz-Version belastet die Brieftasche aber nicht allzu schwer, rund 120 Euro sind immer noch ein hervorragendes Angebot.

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In China ist das Redmi Note ab dem 26. März in zahlreichen Farbversionen im Handel erhältlich, im Mai folgen dann Hong Kong, Singapur und Taiwan. Laut Hugo Barra sollen „weitere Märkte“ schon kurz darauf folgen. Ob das günstige Phablet im Sommer dann auch zu uns kommt, steht also noch nicht fix fest, die Chancen stehen aber nicht schlecht – wir halten euch über die Pläne von Xiaomi auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Quelle: Google+ [via fonearena]

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