Der chinesische Hersteller Xiaomi hat in der vergangenen Nacht den Nachfolger des Redmi Note 2 vorgestellt: Mit dem Redmi Note 3 beschreitet Xiaomi neue Pfade – so ist es das erste Gerät des Unternehmens mit einem Metall-Gehäuse und Fingerabdrucksensor.

Obwohl das Redmi Note 2 gerade mal ein paar Monate alt ist, hat Xiaomi vergangene Nacht bereits einen offiziellen Nachfolger präsentiert: Mit schlichtem Aluminiumrahmen in drei unterschiedlichen Farbvarianten (Silber, Gold und Grau), einem gewaltigen 4.000 mAh-Akku sowie einem Fingerabdrucksensor will man – zumindest im asiatischen Raum – an die Spitze des Markts gelangen. Laut ersten Angaben des Herstellers entsperrt der Fingerabdruckscanner das Smartphone innerhalb von nur 3 Zehntelsekunden. Möglicherweise wird diese Technologie auch für den Zahlungsservice Mi Wallet genutzt.

Ordentliche Spezifikationen zum kleinen Preis

Im Vergleich zum Vorgänger hat sich bei der Display-Größe nichts getan: Auch das Redmi Note 3 bietet ein 5,5-Zoll in der Diagonale messendes Display mit Full-HD-Auflösung. Die Hauptkamera löst mit 13 MP auf, die frontseitige Kamera mit 5 MP. Als Prozessor wurde ein mit 2 GHz getakteter MediaTek Helio X10 verbaut, der die eigene, auf Android 5.1 basierende MIUI 7-Benutzeroberfläche befeuert. Vom Redmi Note 3 wird es zwei Varianten geben: Ein Modell mit 2 GB RAM und 16 GB Speicher für umgerechnet 132 Euro und ein Modell mit 3 GB RAM und 32 GB Speicher für umgerechnet 162 Euro. Ein microSD-Kartenslot fehlt beiden Versionen.

Vermutlich wird es das Xiaomi Redmi Note 3 allerdings nicht nach Deutschland schaffen. Anfang des Jahres betonte Hugo Barra, Vice President of International bei Xiaomi, dass sich das chinesische Smartphone-Startup vorerst weiter auf den Heimatmarkt und Entwicklungs- sowie Schwellenländer kümmern möchte, bevor die Geräte auch in Europa oder den Vereinigten Staaten angeboten werden. Bis dahin bleibt euch also nur der Import.

Quelle: Android Authority

GIGA-Redaktion
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