Xiaomi und Hugo Barra: So schreibt man Erfolgsgeschichte

Kamal Nicholas

Auch wenn Xiaomi bei uns noch eher unbekannt ist, gehört das Unternehmen aus China doch zu den größeren Herstellern von Android Smartphones.  In diesem Jahr wurden bereits 11 Millionen Geräte verkauft, doch das soll erst der Anfang sein.

Xiaomi und Hugo Barra: So schreibt man Erfolgsgeschichte

Das Unternehmen wird aufgrund seines Erfolges auf  dem chinesischen Markt gerne als „ Apple of China“ bezeichnet. Und wenn man sich die aktuellen Entwicklungen anschaut, dürfte dieser Erfolg auch in Zukunft weiter zunehmen.

Bei uns ist  Xiaomi ist vor allem bei all denjenigen bekannt sein, die nicht auf ein Highend-Smartphone verzichten, dabei aber nicht zu tief in die Tasche greifen wollen. Geräte wie das Xiaomi Mi-2S aus dem vergangenen Jahr zum Beispiel gibt es .

Erfolge und noch mehr Erfolge

Dies dürfte auch einer der  Gründe dafür sein, dass Xiaomi in den ersten drei Monaten dieses Jahres bereits 11 Millionen Geräte verkauft hat. Überraschend ist das auch deshalb, weil das Unternehmen im gesamten vergangenen Jahr „nur“ 18,7 Millionen Smartphones verkauft hat. Dennoch war auch 2013 ein sehr erfolgreiches Jahr, denn im Vergleich zu 2012 entsprach dieser Absatz einem Wachstum von 160 Prozent.

Doch das Jahr 2014 ist noch relativ jung und somit ist dies erst der Anfang für den Konzern. Ursprünglich war es Xiaomis Ziel, in diesem Jahr 40 Millionen Smartphones zu verkaufen, wie der CEO des Unternehmens (Lei Jun) vor einer Weile mitgeteilt hatte.

Dieses Ziel wurde mit dem Erfolg des ersten Quartals nun aber nach oben geschraubt und so sollen in diesem Jahr insgesamt 60 Millionen Smartphones verkauft werden.

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Das Beste, was Xiaomi passieren konnte

Ein wichtiger Punkt für diesen Erfolg dürfte sein, dass eine Schlüsselfigur aus dem Hause Google im vergangenen Jahr zu dem Unternehmen gewechselt ist: Hugo Barra war seines Zeichens Vice President of Product Management für die Android-Plattform  und insgesamt 5 ½ Jahre für Google und knapp 3 Jahre für Android tätig. Im August 2013 kündigte Xiaomi an, dass Barra nun als Vice President of Xiaomi Global tätig werden würde, zusätzlich war er der erste Nicht-Chinesie, der für das Unternehmen verpflichtet wurde.

Seit mit Hugo Barra das Team erweitert wurde werden die eigenen Geräte auch in Hong Kong, Taiwan und Singapur vertrieben. Als nächstes auf der Liste steht Indonesien und natürlich wünschen wir uns hier, dass die Geräte dann auch irgendwann offiziell bei uns landen (derzeit sind sie nur über Umwege zu erhalten, das Xiaomi Mi3 zum Beispiel könnt ihr für unter 400 Euro bei androidfiguren.de bestellen).

Xiaomi Mi-3 Hands-Ond.

Quelle: Androidheadlines

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