Mit dem Mi Band wagt auch der chinesische Hersteller Xiaomi den Schritt auf den Markt der Fitness-Tracker. Damit sich das noch recht unbekannte Unternehmen schnell einen Namen machen kann, verkauft sich das Fitness-Armband hierzulande bereits für unter 20 Euro. Was das Mi Band kann und ob es sich für Einsteiger lohnt, erklären wir im Test.

Xiaomi Mi Band bei Amazon kaufen

Xiaomi hat sich in Deutschland bislang noch keinen Namen machen können. Den Heimatmarkt in China hat das junge Unternehmen allerdings schon mit zahlreichen und erschwinglichen Smartphone-Modellen aufgeräumt – eine flächendeckende Veröffentlichungspolitik in Europa blieb bislang aber aus. Anders war es da beim Mi Band, das vor allem durch seinen überaus günstigen Preis kurzzeitig Aufsehen erregte. Ob der Fitness-Tracker für unter 20 Euro was taugt, sagen wir euch im folgenden Test.

Bilderstrecke starten(9 Bilder)
Apple Watch Series 4 schamlos kopiert: Günstiger Smartwatch-Exot jetzt in Deutschland bestellbar

Xiaomi Mi Band: Das kann der günstige Fitness-Tracker

Das Mi Band von Xiaomi bietet verschiedenefarbige Armbänder aus Silikon an. Diese sind nicht besonders schön, taugen dafür aber vor allem für sportliche Aktivitäten viel. Dank IP67-Zertifizierung müsst ihr das Armband zudem beim Duschen nicht abnehmen – für längeres Untertauchen ist es allerdings auch nicht geeignet. Das Sensorgehäuse kann aus dem Band herausgenommen werden – spätestens beim Laden müsst ihr das tun. Wer ein Smartphone von Xiaomi nutzt, kann mit dem Mi Band auch sein Smartphone freischalten ohne dabei auf Kennwort oder Passcode-Freigabe zurückzugreifen.

Im Zentrum des Armbands stehen allerdings Sicherheit die Fitness-Funktionen. Der Schrittzähler funktioniert dabei ziemlich gut, zeichnet aber auch Armbewegungen auf – wenn ihr also besonders gründliche Zähneputzer seid, könnte das ein Problem werden. Ansonsten ist diese Funktionalität aber wie bei der Konkurrenz eher eine Schätzung. Die schrittgenaue Messung werdet ihr auch mit anderen Armbändern nicht bekommen. Die Akkulaufzeit des Geräts beträgt beeindruckende 30 Tage – gerade in dieser Preiskategorie ein echtes Wort. Schlafanalyse und eine Übersicht und Auswertung aller Aktivitäten findet ihr in der passenden App – diese wurde für den deutschen Markt allerdings von freiwilligen Helfern übersetzt. Dementsprechend ist die App bei weitem nicht so ausgefeilt wie die von Fitbit oder Jawbone – für einen guten Überblick reicht es aber dennoch.

Xiaomi Mi Band: Die Features in der Übersicht

Auch wenn man für den Preis des Xiaomi Mi Bands nicht viel falsch machen kann, wollen wir doch noch einmal genauer unter die Lupe nehmen, was das Gerät eigentlich drauf hat. Verschafft euch einen Überblick über alle Features des Fitness-Trackers:

  • 30 Tage Akkulaufzeit
  • Schlafanalyse
  • Aktivitätstracking
  • IP67-Zertifizierung
  • Smart Alarm
  • Vier LEDs für Statusmitteilungen

Xiaomi Mi Band: Fazit

Will man das Mi Band kurz und treffend beschreiben, dann wohl am ehesten so: Das Mi Band kann alles ganz gut, dafür aber nichts perfekt. Es sieht nicht besonders gut aus, seine Smart-Alarm-Fähigkeit ist nicht stark wie die des UP3. Die App funktioniert, wurde allerdings nicht von offizieller Seite für den deutschen Markt angepasst. Über all den Nachteilen thront aber der extrem günstige Anschaffungspreis, der alle Negativpunkte beinahe negiert. Gerade für Einsteiger ist das Mi Band ein tolles Produkt: Wer merkt, dass er mehr Funktionen benötigt, findet bei der Konkurrenz Passendes. Und wer sich schlussendlich nicht mit dem Konzept dieser Armbänder anfreunden kann, der hat kein Vermögen aus dem Fenster geworfen.

Xiaomi Mi Band bei Amazon kaufen

Xiaomi Mi Note - Hands-On

Xiaomi Mi Note - Hands-On

Zum Thema:

Quiz: Was weißt du über Apple?