YouTube-Konkurrent: Yahoo bereits im Sommer mit eigener Plattform (Gerücht)

Martin Malischek 9

Verschiedene Video-Schaffende berichten über Vertragsverhandlungen mit der Suchmaschine Yahoo. Das Unternehmen soll bereits im Sommer einen YouTube-Konkurrenten mit deutlich besseren Konditionen für seine Video bereitstellenden Nutzer starten.

YouTube-Konkurrent: Yahoo bereits im Sommer mit eigener Plattform (Gerücht)

Viele von euch erklären sicherlich das Projekt, welches Yahoo augenscheinlich in Angriff nimmt, von vornherein für gescheitert. Die Taktgeber der Videoplattform YouTube sind jedoch die Inhaber der vielen Videos, die auf Googles Videoplattform zu sehen sind.

Momentan soll sich Yahoo daran machen, eben diese abzuwerben und mit deutlich attraktiveren Konditionen zu locken. Im Schnitt soll die Vergütung hierbei 50 bis 100% höher sein als beim Konkurrenten YouTube.

Yahoo mit eigener Videoplattform: Nicht alles glänzt

Jedoch gibt es auch Ungereimtheiten: So möchte sich Yahoo die Rechte an den auf tumblr hochgeladenen Videos für die neue Plattform sichern. Sollten die Bedingungen tatsächlich so kommen, könnte der Konzern mit dem auf tumblr geteilten Videos anstellen, was er möchte. Das teilen zumindest die Tippgeber mit, auf die die aktuellen Gerüchte basieren.

„Sowas habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen, ich denke sie streichen das aus den finalen Verträgen“, kommentiert ein von Yahoo angeworbener Nutzer diesen Passus des vorgelegten Vertrags.

Fazit: Yahoo vs. Youtube - zum Scheitern verurteilt?

Wenn sie die richtigen Argumente bringen, rechne ich Yahoo gute Chancen für den Kampf gegen YouTube an. Eine fairere Beteiligung an den Werbeeinnahmen als YouTube wäre beispielsweise ein Punkt, welcher viele Video-Schaffende auf die neue Plattform locken könnte.

Letztendlich geben nämlich, wie bereits erwähnt, nicht die Nutzer, sondern die Produzenten der Videos auf YouTube den Takt an. Und wenn diese zu einer anderen Plattform wechseln, werden ihnen Abonnenten sowie Fans folgen.

via Pocket-lint, Quelle: Ad Age

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