Brad Pitt (Troja)

3. Brad Pitt ist der König der Ironie

Wer sich in der Mythologie und/oder im Bereich der Sportverletzungen ein wenig auskennt, dem sollte das Wort „Achilles“ geläufig sein. Die Achillessehne am hinteren Ende des Fußes (die stärkste Sehne im menschlichen Körper) wurde nach einem griechischen Krieger benannt. Warum?

Als Sohn eines Sterblichen und einer Göttin war Achilles zunächst sterblich. Das gefiel seiner Mutter Thetis allerdings überhaupt nicht, also beschloss sie kurzerhand, ihren Sohn in den Fluss Styx zu tauchen. Das Wasser des Flusses machte seinen Körper unverwundbar,überall außer an der Stelle, an der seine Mutter ihn festhielt. Einige Jahre später genoss Achilles seinen Ruf als unsterblicher Krieger und unverbesserlicher Liebhaber, als ein Pfeil ihn während der Schlacht um Troja genau in seine Achillessehne traf und den sagenumwobenen Krieger schließlich zu Fall brachte.

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Nach dem kurzen Ausflug in die Antike (Nichts zu danken) geht's zurück in die Neuzeit. Im Film „Troja“ („Troy“) zeigt Regisseur Wolfgang Petersen uns seine Interpretation des griechischen Epos, mit Brad Pitt als Achilles in einer der Hauptrollen. In einem klassischen Fall von Ironie landete Pitt nach einem Sprung auf dem falschen Fuß und verletzte sich so stark, dass er eine Drehpause von drei Monaten einlegen musste. Was genau hat er sich verletzt? Natürlich seine Achillessehne.