Leonardo DiCaprio (Django Unchained)

5. Leonardo DiCaprio spendet sein Blut vor der Kamera

In „Django Unchained“, dem aktuellen Spektakel des amerikanischen Kultregisseurs Quentin Tarantino spielt Leonardo DiCaprio den rassistischen und dilettantischen Calvin Candie, einen Sklaventreiber, der die Frau des Titelcharakters in Gefangenschaft hält.

Nach zwei Stunden voller messerscharfer Dialoge und expliziter Tötungsszenen kommt der Film schließlich zum Höhepunkt. Nachdem Candie herausfindet, dass die beiden Gäste seiner Plantage ihn austricksen wollen, ist er sauer. So sauer, dass er vor den Augen seiner Gäste einen menschlichen Schädel zersägt und sich anschließend in einen hochgradig rassistischen Monolog vertieft. Im Zuge des Monologs explodiert DiCaprio, schlägt im Zorn seine Hand auf einen Tisch und schneidet sich an einem Stück Glas.

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Mit der offenen Schnittwunde spielte er die komplette Szene bis zum Ende durch und benutzte dabei sogar seine blutende Hand als Requisite. Dass es sich bei der roten Flüssigkeit um tatsächliches Blut handelt wird klar, als DiCaprio seiner Kollegin Kerry Washington sein Blut ohne vorherige Ansage ins Gesicht schmiert. Ihre Reaktion auf dieses improvisierte Kabinettstückchen spricht Bände.

Eine Produzentin sagte zu Leos herzhafter Darstellung „He never broke character. He kept going. It was very intense.“ (“Er hat nie den Charakter verlassen. Er hat weitergemacht. Es war sehr intensiv“)