Das große Spiele-Highlight des Jahres stellt sich für viele Gamer doch als Enttäuschung heraus. Cyberpunk 2077 hat – zumindest in der Konsolenversion – einige Probleme. Wie es dazu kam, erfahrt ihr in dieser Folge der GIGA Headlines.

 

Cyberpunk 2077

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Cyberpunk 2077

Wie kam es zu #Cyberbug?

An Cyberpunk 2077 scheiden sich aktuell ja die Geister: Die einen finden das Zukunfts-Spektakel großartig, die anderen spielen auf einer Konsole.
So oder so: Wenn man Probleme hat, wollte Entwickler CD Project Red sich Anfang der Woche großzügig zeigen und Rückerstattungen für alle anbieten.

Der Frust der Spieler hat nun Folgen: Sony hat Cyberpunk 2077 kurzerhand aus dem PlayStation-Store geworfen.

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts – An dieser Stelle war Cyberpunk 2077 im PlayStation Store aufrufbar

In einem Call von CD Project Red hat äußerte sich CEO Adam Kicińsk ausführlich vor den Investoren zu den unzufriedenen Gamern.
Ein kleiner Ausschnitt:

Nach drei Verschiebungen waren wir als Vorstand zu sehr darauf fokussiert, das Spiel herauszubringen. Wir haben die Größe und Komplexität der Probleme unterschätzt, wir haben die Zeichen ignoriert, dass wir noch mehr Zeit brauchten, um das Spiel auf den Basis-Versionen der letzten Konsolengeneration zu verbessern.

Also kurz gesagt: Die Konsolen-Portierung hätte einfach noch etwas mehr Zeit gebraucht.

Bleibt Konsolen-Nutzern also nur die Rückgabe oder das Warten auf Updates. Und darauf kann man auch bei Android super warten.

iOS 14: Bereits jetzt auf 80 Prozent der iPhones installiert

Kaum überraschend: Vier aus fünf iPhones, die in den letzten vier Jahren verkauft wurden, besitzen bereits iOS 14.

Und bei Android? Da hat man schon vor einigen Jahren aufgehört, Zahlen zu veröffentlichen. Laut StatCounter sollen aber mindestens 25% aller Android-Smartphones noch mit Android 9 und weitere 40 Prozent mit Android 10 laufen. Android 11 ist also bei weitem noch nicht der Standard.

Grund: So richtig lange werden Android-Smartphones auch heute nicht aktuell gehalten. Da stechen nur Samsung und Google selbst positiv hervor.
Samsung hat zuletzt sogar das vier Jahre alte Galaxy S7 beliefert, Google plant immerhin Updates für 3 Jahre für alle Pixel-Smartphones.

Google plant längeren Android-Support

Das können demnächst etwas mehr werden: In Kooperation mit Qualcomm soll die technische Basis für Updates verbessert worden sein.
Google selbst will nun anfangen vier Jahre Updates für neue Geräte auszuliefern. Ein Schritt den wir begrüßen, mal sehen ob nun andere Android-Hersteller mitziehen können.

Ein Hersteller, der demnächst vielleicht keine Android-Updates mehr verteilen muss: Huawei.

HarmonyOS 2.0 vorgestellt

Auf einer Entwicklerkonferenz hat Huawei eine Beta von hauseigenen „HarmonyOS 2.0“ für einige der Smartphones vorgestellt. Die Beta ist für chinesische Entwickler unter anderem auf dem P40 und Mate 30 verfügbar. Android-Apps sollen allerdings ohne Probleme weiterlaufen, optisch erinnert das Betriebssystem stark an die eigene EMUI-Benutzeroberfläche.
Das Betriebssystem soll laut eigenen Angaben deutlich performanter sein, als Android. Wir sind auf jeden Fall auf dieses System gespannt, gut möglich, dass wir im kommenden Jahr auch hierzulande ein Smartphone mit HarmonyOS sehen werden.