Ist die Huawei Watch GT wasserdicht? Alle Infos

Robert Kägler 2

Während des Events zum Huawei Mate 20 Pro hat das chinesische Unternehmen auch eine neue Smartwatch vorgestellt. Wir klären die Frage, ob die Huawei Watch GT wasserdicht ist und worauf man bei der Verwendung im Wasser achten sollte.

Fitnesstracker und Smartwatches werden immer beliebter und bieten immer mehr Funktionen für Workouts und andere Fitnessaktivitäten. Nicht alle intelligenten Uhren sind jedoch auch wasserdicht und eignen sich für den Einsatz im Pool oder Meer. Oft sind sie nur „spritzwassergeschützt“ oder „wasserabweisend“. Und selbst bei vorhandener Wasserdichtigkeit gibt es Grenzen für den beworbenen Schutz.

Ist die Huawei Watch GT wasserdicht? Gibt es eine Zertifizierung?

Die Huawei Watch GT wird offiziell als wasserdicht bis zu einer Tiefe von 50 m beworben.

Bei vielen Wearables und Smartphones wird die Wasserdichtigkeit durch eine Zertifizierung nach dem IP-Standard nachgewiesen (z. B. IP68). Daran kann man erkennen, wie gut ein elektronisches Gerät gegen Wasser und Staub geschützt ist. Bei Uhren wird meistens die Angabe in ATM (Atmosphären) verwendet.

Gemäß der offiziellen Klassifikation ist die Huawei Watch GT im Wasser bis 5 ATM gegen Schäden geschützt. Sie hält also einen Wasserdruck von bis zu 5 bar aus. Das entspricht ungefähr einer Tiefe von ≈ 40 m. Der Norm zufolge kann die Smartwatch dadurch beim Duschen verwendet werden. Erst ab einem Schutz bis 10 ATM gilt eine Uhr eigentlich als „wasserdicht“ (Danke an jannux).  Huawei selbst gibt offiziell allerdings eine Wasserdichtigkeit bis zu einer Tiefe von 50 m an.

Der Hersteller wirbt außerdem damit, dass die intelligente Watch euer Schwimmverhalten und eure Technik tracken kann. Ihr bekommt sogar eine SWOLF-Angabe, die eure Effektivität als Schwimmer bewertet. Solltet ihr die Uhr im Pool oder unter der Dusche verwenden wollen, dürfte also in der Regel nichts passieren. Auch Regen stellt demzufolge keine Gefahr für die Huawei Watch GT dar.

Ein schwimmtaugliches Armband solltet ihr aber besitzen: Huawei weist darauf hin, dass das Lederarmband nicht fürs Schwimmen geeignet ist.

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Huawei Watch GT: Wasserdichtigkeit – was man wissen sollte

Obwohl die Watch GT von Huawei offiziell als wasserdicht bezeichnet wird, gibt es einige Dinge, die man wissen sollte.

Zunächst bezieht sich die Angabe der Tiefe und des Drucks auf eine statische Messung. Die Meterangabe ist meist nur für Käufer als Schätzwert angegeben und gibt lediglich ungefähr die Wassertiefe (Süßwasser) an, in der ein Druck von 5 bar herrscht . Bewegt ihr euch im Wasser besonders schnell, ändert sich die Belastung, die auf eure Smartwatch wirkt. Auch ein Wasserstrahl (z.B. aus dem Duschkopf) kann großen Druck ausüben.

Einen hundertprozentigen Schutz gibt es natürlich nicht. Die Messung für die jeweiligen Angaben des Herstellers beziehen sich meist auf Süßwasser (klares Wasser). Geht ihr im Meer schwimmen, kann die Uhr durch das aggressivere Salzwasser auf Dauer Schäden erleiden. Ihr solltet sie auf jeden Fall danach mit klarem Wasser abspülen.

Mit der Zeit verliert zudem der Wasserschutz an Wirkung. Nach ein bis zwei Jahren muss eure Uhr also nicht mehr unbedingt so widerstandsfähig sein wie am ersten Tag. Verformungen oder Schäden beeinträchtigen den Schutz natürlich ebenfalls. Bei gewöhnlichen Uhren lässt sich die Abdichtung meist erneuern, Elektronikhersteller bieten einen solchen Service oft nicht an. Seid euch also der Schwächen des Schutzes bewusst. Allgemein sollte man seine Huawei Watch GT trotz Wasserdichtigkeit nach dem Kontakt mit Wasser gründlich abtrocknen.

Smartwatch: Welches Wearable tragt ihr?

Früher trug man simple Uhren, heute kann man zwischen vielen "Wearables" wählen. Was tragt ihr am Handgelenk und wieso? Nehmt an unserer Umfrage teil und schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

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