Amazon Appstore: Endlich auch in Deutschland verfügbar [Update: wieder geschlossen]

Amir Tamannai 8

Heißa, der Appstore von Amazon ist endlich da. Und zwar auch hierzulande. Ich hatte nicht mehr daran geglaubt, diesen Tag noch erleben zu dürfen. Zwar gibt es noch keine deutsche Website des Dienstes, die englischsprachige App lässt sich nun aber installieren und verwenden und man kann auch mit seinem deutschen Account auf der US-Präsenz des Appstores shoppen.

Amazon Appstore: Endlich auch in Deutschland verfügbar [Update: wieder geschlossen]

[Update] Sieht so aus, als wäre da etwas schief gelaufen: Mittlerweile ist der Appstore für deutsche Kunden wieder geschlossen. Versucht man eine App zu kaufen oder eine der kostenlosen Apps herunterzuladen, erscheint die Meldung, die besagt, dass der Appstore in dieser Region noch nicht verfügbar wäre. Ich vermute mal, dass Amazon da noch an der Lokalisierung des Services arbeiten möchte und der vorzeitige Release gestern Abend ein Versehen war.

So enttäuschen das jetzt einerseits ist (und so unprofessionell das wirkt) – vielleicht kommt auch etwas Gutes dabei ‚rum: Nämlich dann, wenn der Amazon Appstore in den nächsten Tagen in Deutschland ganz offiziell, in deutscher Sprache, mit Euro-Preisanagaben und vor allem der Zahlung via Bankeinzug an den Start geht.

Wir tippen also in den nächsten Stunden immer mal wieder auf „Get App“ und melden es natürlich sofort, wenn sich da etwas tut. [/Update]

Unter diesem Link findet ihr verschiedene Möglichkeiten, die Appstore-Anwendung von Amazon auf eurer Gerät zu bekommen – schaut euch einfach auf der rechten Seite um, dort stehen QR-Code, Versand per Telefonnummer oder die Installation direkt über den mobilen Browser zur Auswahl. Im Android Market konnte ich die App derweil noch nicht entdecken.

Mit installierter Anwendung könnt ihr dann problemlos zum Beispiel die „Free App of the Day“ herunterladen – oder endlich auch „Plants vs Zombies“, das bei Amazon aktuell für 2,49 Dollar zur Verfügung steht – Euro-Preise werden leider ebenfalls noch nicht angegeben.

Vor dem endgültigen Download einer Anwendung, auch der kostenlosen, müsst ihr noch „1-click“ aktivieren und dort eine Zahlungsmethode hinterlegen; dazu tippt ihr im Pop Up-Fenster auf den blau hinterlegten Link und loggt euch erneut mit eurem Amazon-Account ein und wählt dann weiter unten einer eurer bereits hinterlegten Zahlungsmethoden aus. Haken an der Sache: Das funktioniert vorerst wieder mal nur mit Kreditkarten. Meinen deutschen Bankeinzug hat 1-click zwar zunächst akzeptiert – herunterladen konnte ich aber erst etwas, nachdem ich die VISA-Karte angegeben hatte.

Dasselbe passiert auch, wenn ihr euch über die US-Website des Stores einloggt und von dort etwas auf euer Smartphone laden wollt: Zwar müsst ihr dann keine 1-click-Einstellungen vornehmen, müsst aber eine Zahlweise angeben – und hier wird euch dann gleich nur die hinterlegte Kreditkarte angeboten.

Ärgerlich, denn so stellt das Ganze ja speziell für deutsche Nutzer, die ob des Kreditkartenzwangs im Android Market auf eine Alternative hofften, eine solche nicht wirklich dar. Das wird sich aber hoffentlich in den nächsten Tagen ändern, wenn der Appstore dann auch sprachlich so richtig in Deutschland angekommen ist (mein Wort in Amazons Ohr).

[via stadt-bremerhaven.de]

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