Amazon Prime: Filme- & Serien-Streaming in Deutschland ab 29 Euro/Jahr; Set-Top-Box angeblich ab März

Andreas Floemer 9

Amazon Prime und der Video-Service Lovefilm wachsen zusammen. Ab Mittwoch nächster Woche, also dem 26.02.2014, können Amazon Prime-Kunden sich gegen eine Jahresgebühr von derzeit 29 Euro nicht nur Pakete schneller nach Hause senden lassen und E-Books ausleihen, sondern sich auch 12.000 Filme und Serienepisoden auf diverse Geräte streamen lassen.

Amazon Prime: Filme- & Serien-Streaming in Deutschland ab 29 Euro/Jahr; Set-Top-Box angeblich ab März

Watchever, Maxdome und Co. können sich ab dem kommenden Mittwoch warm anziehen, denn Amazons Video-Streaming-Dienst Lovefilm wird ab diesem Tag Teil von Amazons Premium-Lieferservice Prime, der zurzeit mit 29 Euro im Jahr zu Buche schlägt. Wer noch kein Bestandkunde ist und ab dem 26.02. seine Prime-Mitgliedschaft bucht, zahlt 49 Euro pro Jahr, was auf einen Monatsbeitrag herunter gebrochen etwas weniger als 4,10 Euro sind; bei 29 Euro Gebühren pro Jahr sind es sogar nur circa 2,40 Euro. Den höheren Preis müssen Bestandskunden erst bei der nächsten Verlängerung ihres Prime-Abos auch berappen. Im Vergleich zu den Mitbewerbern Watchever und Maxdome ist das Angebot dennoch ein Schnäppchen, zahlt man für Watchever 8,99 Euro pro Monat und bei Maxdome 7,99 Euro/Monat – wobei der Vergleich etwas hinkt, schließlich handelt es sich bei beiden Diensten Streamingdienste – Amazons Angebot umfasst, wie erwähnt, weitere Services.

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Laut Amazon besteht das Streaming-Angebot aus 12.000 Filmen und Serienepisoden, die man auf Spielekonsolen, Smart TVs, mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones mit entsprechender App und natürlich Amazons Kindle Fire-Tablets übertragen kann.  Der Anbieter wirbt in seiner Pressemitteilung mit der Verfügbarkeit von Blockbustern wie „Ich – Einfach Unverbesserlich“, „Men in Black 3“ und „Star Trek: Into Darkness“. Ferner besteht die Verfügbarkeit von diversen US-Serien wie „The Big Bang Theory“ und „Breaking Bad“ sowie Kinderserien wie „Shaun das Schaf“ und „Es war einmal …“.  Der derzeitige Bestand an aktuellen Filmen und Serien kann im direkten Vergleich mit Watchever jedoch nicht ganz mithalten, auch wenn der Umfang der Bibliothek beinahe identisch ist – Watchever bietet nach eigenen Angaben etwa 12.500 Inhalten an. Amazon zufolge wolle man allerdings weiter nachlegen. Hier sollte Amazon sich allerdings beeilen, denn der Video-On-Demand-Platzhirsch aus den USA, Netflix, beabsichtigt inoffiziellen Quellen zufolge sein Angebot im Laufe dieses Jahres ebenso in Deutschland anzubieten.

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So holt man alles aus Amazon Prime heraus.

Set-Top-Box von Amazon soll im März erscheinen

Ein zum neuen Amazon Prime Instant Video-Angebot passendes Gerücht macht heute ebenso die Runde: So stellt der E-Händler angeblich bereits im März seine eigene Set-Top-Box vor, die auf Android basieren soll. Mit dieser Box soll es einerseits möglich sein, auf Amazons Filme- und Serien-Angebot zuzugreifen, andererseits auf Amazons Musikbibliothek. Ferner heißt es, dass sie gar als Spielekonsole à la Ouya fungieren könne. Gerüchte über ein solches Produkt kursierten bereits im Januar dieses Jahres, Amazon könnte eigens für diesen Zweck das Spielestudio Double Helix übernommen haben.

Ein solcher Schritt seitens Amazon würde durchaus Sinn ergeben, wo doch die Mitbeweber wie Apple mit Apple TV und Google mit seinem HDMI-Stick Chromecast sich entweder bereits etabliert haben oder zumindest etablieren wollen. Google ist mit Chromecast in den USA bereits recht erfolgreich, in Europa soll Google im März mit dem Verkauf starten. Der Kampf um die Eroberung des Wohnzimmers scheint in die nächste Runde zu gehen.

Quelle: , Re/Code

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