Amazon Prime Music: Musik-Streaming-Dienst des Online-Giganten

Martin Maciej 5

Deezer, Spotify, Tidal, jetzt Apple Music – die Liste der Musik-Streamingdienste wächst und wächst. Während Amazon mit Instant Video bereits seit über einem Jahr einen Streaming-Dienst für Filme im Angebot hat, mussten Musik-Liebhaber hierzulande noch auf eine Musik-Flatrate des Online-Handelsgiganten warten. Nun startet Amazon Prime Music auch in Deutschland und Österreich.

Wie ihr noch mehr aus eurer Amazon Prime Mitgliedschaft herausholen könnt, erfahrt ihr im Video.

Nützliche Tipps und Tricks zu Amazon Prime.

In den USA ist Amazon Prime Music bereits im August 2015 gestartet, nun gibt es die Musik-Flatrate von Amazon auch in Deutschland gestartet. Wer sich vom Angebot überzeugen lassen will, kann Amazon 30 Tage lang kostenlos testen und so neben dem Video-Angebot auch das Musik-Streaming durchstöbern.

Amazon Prime kostenlos testen *

Amazon Prime Music in Deutschland

Wie in Deutschland bereits vom Amazon Prime Instant Video-Zugang bekannt, wird auch für Amazon Prime Music eine Mitgliedschaft beim Premium-Service von Amazon vorausgesetzt. Der Dienst bietet Zugriff auf über eine Millionen Songs, die sowohl online als auch offline abgerufen werden können, ähnlich, wie man es etwa von Spotify Free kennt. Amazon Prime Music verzichtet dabei auf Werbeeinblendungen zwischen den Liedern.

amazon-prime-music-2

Der Zugang zu Amazon Prime Music ist im Preis für die Prime-Mitgliedschaft enthalten, die jährlich 49 € kostet. Zugreifen könnt ihr auf verschiedene deutsche und internationale Interpreten. So bietet Amazon Prime Music etwa Songs von Andreas Bourani, Helene Fischer, Cro, U2 oder Beyonce. Das Angebot wird laut Amazon regelmäßig erweitert, mit dem Umfang von Spotify und Co. kann das Angebot von Amazon Prime Music allerdings noch nicht mithalten.

Bilderstrecke starten
15 Bilder
So holt man alles aus Amazon Prime heraus.

Amazon Prime Music in Deutschland gestartet

Im Angebot von Amazon Prime Music befinden sich aktuell über eine Millionen Songs. Anders als bei der Kindle-Leihbücherei sind dabei nicht nur überwiegend unbekannte Titel enthalten, sondern Lieder von Daft Punk, Bruno Mars, Bruce Springsteen und mehr. Aktuelle Alben von Randgenres, z. B. von Parkway Drive oder Slipknot vermisst man allerdings bei Prime-Music. Aus den eigenen Musik-Interessen kann Prime Music individuelle Playlisten für bestimmte Anlässe erstellen. Verfügbar ist Amazon Prime Music am PC, Mac, Android-Smartphones und –Tablets, iPhones und Fire-Tablets. Dank Offline-Modus können die Lieder aus Prime Music auch auf mobilen Geräten zwischengespeichert und so unterwegs ohne Internetverbindung angehört werden.

 

Die Prime-Music-Redaktion erstellt ebenfalls regelmäßig neue Playlisten, mit denen sich neue Lieder entdecken lassen. Die Bitrate der Songs kann eingestellt werden, die beste Qualität wird mit 256 kbit angegeben. Zu Prime-Music gesellen sich auch die Songs dazu, die über AutoRip bereits ohne Zusatzkosten nach dem Kauf von CDs über Amazon bereitgestellt wurden.

Amazon: Music-Streaming im Stile von Spotify

Der in Prime integrierte Musik-Streaming-Dienst kommt bei den Nutzer bereits gut an, doch im Katalog sind noch einige große Lücken zu finden.  Wie Reuters berichtet, soll damit aber bald Schluss sein. So plant man einen komplett eigenständigen Musik-Dienst, der es im Katalog-Umfang mit Spotify, Deezer und Co. aufnehmen soll. Durch den hauseigenen Streaming-Dienst möchte man den Lautsprecher Amazon Echo weiter pushen. Wer im Besitz des smarten Speakers ist, soll einen vergünstigten Zugang zu Amazon Music erhalten. Der Start für Amazon Music als eigenständiger Dienst ist noch für diesen Sommer geplant, als Kosten stehen 9,99 US-Dollar monatlich im Raum.

Zum Thema: Wann erscheint Amazon Echo in Deutschland?

Artikel vom 4. August 2015, überarbeitet am 5. November und 15. Juni 2016

Umfrage: Amazon-Pakete in den eigenen Kofferraum liefern lassen: nützlich oder Quatsch?

Amazon plant, dass Pakete, die man über den Online-Händler bestellt, künftig in den eigenen Kofferraum geliefert werden können. Was haltet ihr von dieser Maßnahme? Verratet es uns in der Abstimmung zum Thema!

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

* gesponsorter Link