Analyst: Apple-Music-Start ist wie ein „Triple“ im Ballsport

Florian Matthey

Tim Cook hat verraten, dass Apple Music bereits 6,5 Millionen zahlende Kunden hat. Ein Börsen-Analyst hält das für einen „soliden Start“ des Musik-Streaming-Dienstes.

Analyst: Apple-Music-Start ist wie ein „Triple“ im Ballsport

Am 1. Juli startete Apple Music. In den ersten drei Monaten ist der Dienst für Kunden kostenlos, so dass auch Apple besonders gespannt gewesen sein dürfte, wie sich die Benutzerzahlen ab dem 1. Oktober entwickeln würden. Cook erklärte kürzlich auf einer Konferenz, dass Apple Music aktuell 6,5 Millionen zahlende Kunden hat; 8,5 weitere befinden sich aktuell noch in ihrer Gratis-Phase.

Der Analyst Daniel Ives von FBR & Co. bewertet diese Zahlen positiv: Es handle sich um einen „soliden Start“. Mit einer Ballsport-Analogie äußert sich Ives dann aber gleich noch enthusiastischer: Apple habe mit Apple Music ein „Triple“ erreicht.

Tatsächlich ist bemerkenswert, dass Apple schon jetzt ein Drittel der Zahl an zahlenden Kunden hat wie der Hauptkonkurrent Spotify. Das schwedische Unternehmen hat zwar 75 Millionen Gesamt-Benutzer, „nur“ 20 Millionen von ihnen bezahlen aber auch für ein werbefreies Angebot. Eine Gratis-Version von Apple Music gibt es nach den ersten drei Monaten nicht.

Der Analyst Ives glaubt, dass Apple Music für Apple nur der erste Schritt zu einem umfassenden Streaming-Anbieter sei. Der Erfolg sei ein guter Indikator für einen TV-Streaming-Dienst, den das Unternehmen im Jahr 2016 starten könnte. Ein solcher Dienst geistert schon lange durch die Gerüchteküche, aktuell scheint sich Apple aber noch in Verhandlungen mit Rechteinhabern zu befinden.

Apple Music ist quasi Apples Antwort auf Spotify: Der Nachfolger des mit Beats übernommenen Dienstes Beats Music erlaubt ein Musik-Streaming für einen monatlichen Abonnement-Preis in Höhe von 9,99 Euro. Ein Familienabo kostet wiederum 14,99 Euro.

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