Im Kampf der Musik-Streaming-Dienste will Apple sich mit Apple Music vor allem durch Exklusiv-Inhalte von der Konkurrenz absetzen. Zumindest ein großes Musik-Label will da aber nicht mehr mitspielen.

 

Apple Music

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Billboard will erfahren haben, dass der Universal-Music-Group-Chef Lucian Grainge auf die Exklusiv-Veröffentlichung von Frank Oceans Album „Blonde“ bei Apple Music mit der Entscheidung reagiert habe, dass Universal keine Exklusiv-Inhalte mehr bei einzelnen Musik-Streaming-Diensten anbieten werde. Anders als frühere Ocean-Alben ist „Blonde“ unter dem eigenen Indie-Label des Künstlers und Produzenten erschienen. Frühere Alben gehörten zum Universal-Label Def Jam.

Universal möchte damit offenbar die Strategie einzelner Streaming-Anbieter, sich mit Exklusiv-Inhalten von der Konkurrenz abzusetzen, schwächen. Allerdings kann das Unternehmen Independent-Labels kaum davon abhalten, dies weiter zu tun. Da aber nur drei große Unternehmen – Universal, Warner und Sony – den Markt dominieren, werden Exklusiv-Angebote durch zahlreiche Künstlern, die bei Universal unter Vertrag stehen, erst einmal nicht möglich sein.

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Florian Matthey
Florian Matthey, GIGA-Experte.

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