Apple Music: Zwist zwischen Apple und Musik-Industrie möglicherweise noch nicht beendet

Holger Eilhard

Der Streit zwischen Apple und der Musikindustrie, angeführt durch Taylor Swift ist, möglicherweise noch nicht beendet. Die Festlegung der konkreten Gebühren während der Probephase könnte die Diskussion erneut aufflammen lassen.

Nachdem Taylor Swift sich am vergangenen Wochenende öffentlich über Apples fehlende Bezahlung der Künstler während der kostenlosen Probephase von Apple Music beschwert hatte, lenkte Apple bekanntlich ein. Damit scheint diese Hürde genommen, ein genauerer Blick auf die Wortwahl Apples im Gespräch mit dem Wall Street Journal lässt jedoch gegensätzliches vermuten.

Die nächste Hürde könnte nun in der Berechnung der zu zahlenden Gebühren liegen, die während der dreimonatigen Testphase an die Künstler ausgeschüttet werden.

Bilderstrecke starten(11 Bilder)
Konkurrenz für Netflix: Diese Serien und Filme plant Apple – unsere Top 10

Apple nannte gegenüber dem Wall Street Journal keine konkreten Zahlen, sagte aber, dass man diese Ausschüttung erhöhen werde, sobald die Anwender für den Dienst zahlen. Dies lässt darauf schließen, dass die Gelder während der ersten drei Monaten geringer sein werden. Erst wenn diese kostenlose Probephase abgelaufen ist, greift der reguläre Prozentsatz.

Damit könnte sich Apple nun erneut Ärger mit Swift und dem Rest der Musikindustrie einhandeln, sollte dieses Angebot zu niedrig ausfallen.

Swifts Label, Big Machine, hat bislang auch noch keine Aussagen darüber gemacht, ob ihr Album 1989 nun bei Apple Music verfügbar sein wird oder nicht. Auch Swift selbst schweigt dazu. Der restliche Katalog der Künstlerin wird bei Apple Music verfügbar sein, ähnlich wie es auch bei anderen Streaming-Diensten der Fall ist.

Metallica freut sich auf Apple Music

Im Gegensatz zu Swift hat Metallica keine Kritik an Apple Music. So sagte Lars Ulrich gegenüber der New York Post, dass er sich auf den kommenden Streaming-Dienst freut. „Ich glaube Apple ist die coolste Firma in der Welt“, so Ulrich. Er bezeichnete sich als großer Fan von Apple und den Produkten.

Das primäre Ziel von Metallica sei es, die eigene Musik möglichst vielen Zuhörern nahe zu bringen. Metallica sei bereits sehr zufrieden mit Spotify, was dazu geführt hat, dass man sich auch über weitere Streaming-Dienste freut.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung