iTunes-Chef gibt zu: „Apple Music muss besser werden“

Ansgar Warner 8

Apple müsse seine „Hausaufgaben“ machen und den Musikstreaming-Dienst Apple Music optimieren, so Oliver Schuster, Chef von iTunes International.

iTunes-Chef gibt zu: „Apple Music muss besser werden“

Seit dem Start von Apple Music hat Apple zwar viel Lob geerntet – auch die große GIGA-Umfrage zeigte kürzlich hohe Zufriedenheit mit dem neuen Angebot. Vereinzelt hagelte es aber auch kräftig Kritik aus der Apple-Gemeinde: das Spektrum der Beschwerden reichte von mangelnder Benutzerfreundlichkeit und sinnlosen Features wie Connect bis hin zu handfesten Problemen beim Synchronisieren von Apple Music-Tracks und bereits existierenden iTunes-Bibliotheken.

Überraschend wurde dann vor kurzem auch noch der Weggang von Apple-Music-Chefstratege Ian Rogers bekannt. Steckt Apple Music in der Krise? Gegenüber dem britischen Guardian hat iTunes International-Chef Oliver Schuster jetzt jedenfalls Asche auf’s Haupt gestreut: „Wir stecken eine Menge Arbeit hinein, um das Produkt zu verbessern. Unser Hauptaugenmerk liegt bei der Kuratierung und den Playlists, wir fügen aber auch neue Features hinzu und räumen bei manchen Sachen auf“, so Schuster.

Es sei aber auch ein umfangreicher Produktlaunch gewesen, der in 110 Ländern gleichzeitig stattgefunden habe, und dementsprechen habe Apple Music auch eine Menge an Feedback von seiten der Nutzer erzeugt, auf das nun reagiert werde. „Wir versuchen jeden Tag, Apple Music ein Stück besser zu machen“.

Schusser kündigte zugleich an, das Apple Music ab Herbst auch für Android-Geräte und Sonos Connect verfügbar sein werde: „Wir arbeiten noch daran, aber das wird kommen“. Die kostenlose Testphase von Apple Music läuft noch bis Ende September, dann müssen sich die Nutzer entscheiden, ob ihnen der Service 10 Euro pro Monat wert ist, bzw. 15 Euro für ein Familien-Abo.

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