Jimmy Iovine spricht über Apple Music und Taylor Swifts offenen Brief

Holger Eilhard 2

Nachdem Taylor Swift gestern über die Hintergründe ihres offenen Briefes zum Thema Apple Music berichtet hatte, folgt nun Apples Seite. In einem Interview beschreibt Jimmy Iovine das Geschehen in Kalifornien.

Jimmy Iovine spricht über Apple Music und Taylor Swifts offenen Brief

Taylor Swifts offener Brief an Apple brachte innerhalb weniger Stunden das Unternehmen aus Cupertino dazu, seine Position bezüglich der Bezahlung der Künstler zu ändern. Sollten die Künstler ursprünglich während der kostenlosen Probephase von Apple Music entlohnt werden, erreichte der Pop-Star einen Sinneswandel im Silicon Valley.

Nachdem Swift in einem Interview mit Vanity Fair ihre Details nannte, machte nun mit Jimmy Iovine auch Apple Angaben zu dem Geschehen nach der Veröffentlichung des Briefes.

Im Gespräch mit dem Evening Standard sagt Iovine, dass er an dem Sonntag, nachdem der Brief im Internet die Runden machte, einen Anruf von Eddy Cue erhalten habe.

Zunächst glaubten die Apple-Manager, dass Swift einige Details des Deals nicht versteht. Nach Telefonaten mit Scott Borchetta, dem CEO von Taylor Swifts Label Big Machine Records, der bereits vor einigen Wochen die Situation geschildert hatte, Eddy Cue und Tim Cook, war sich Apples Führungsetage offenbar schnell einig, dass man die Künstler auch in den ersten drei Monaten bezahlen muss.

Iovine spricht in dem Interview aber auch über die Gespräche mit Zane Lowe, der mittlerweile für Apple unter anderem bei Beats 1 moderiert. Es war angeblich nicht leicht Lowe davon zu überzeugen London zu verlassen. Iovine ist mit den Ergebnissen aber äußerst zufrieden. „Was er in den vergangenen 19 Wochen geschaffen hat, sollte nicht möglich sein“, so Iovine über den ehemaligen BBC-Radio-DJ.

Das vollständige Interview kann beim Evening Standard gefunden werden und beinhaltet auch einige Details zu konkurrierenden Streaming-Diensten, wie zum Beispiel Tidal.

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