Apple Music & die Kosten: Für wen lohnt sich der Streamingdienst? 

Sebastian Trepesch 7

Für mich! Für mich lohnt sich Apple Music! Aber – will ich den Dienst vielleicht trotzdem nicht? Und wie sieht es bei euch aus? Ein paar Gedanken zu Apple Music & den Kosten für den Anwender.

Für manch einen wird es eine ganz simple Entscheidung sein, Apple Music zu abonnieren. Andere wiederum werden zwischen mehreren Kriterien genauer abwägen. 

Das kostet Apple Music 

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Vorab: Apple Music – die meisten unserer Leser dürften es wissen – kostet 9,99 Euro pro Monat. Familien und Gruppen kommen über die Familienfreigabe günstiger weg, für bis zu sechs Personen fallen insgesamt 14,99 Euro pro Monat an. Zur Zeit kann Apple Music kostenlos ausprobiert werden – ganze drei Monate lang. Wer ihn nicht weiter nutzen will, muss nur rechtzeitig kündigen, um komplett ohne finanzielle Investition die 90 Tage Flatrate-Musik hörte.

Apple Music – die Preisfrage

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Spätestens zum Ende der kostenlosen Testphase stellt sich dem Hörer die Frage nach den Kosten von Apple Music: „Lohnt sich das Abo für mich?“

Wer profitiert von dem Angebot? Nun, die Rechnung ist zunächst einmal recht einfach: Wer monatlich mehr als 10 Euro für Musikdownloads bei , im oder anderen Anbietern ausgibt, für den lohnt sich der Streamingdienst. Er bekommt nämlich ab sofort mehr Musik für weniger Geld in gleicher Qualität.

Wer oft CDs kauft, für den wird die Entscheidung schwieriger: Er zahlt mit Apple Music zwar weniger, bekommt aber eine schlechtere Qualität und kein physisches Produkt. 

Ein gänzlich neuer Posten im privaten Budget wird der Musikkonsum für alle, die bislang (fast) keine Musik kauften, aber sich dennoch Apple Music leisten möchten.

Apple Music: Die Kosten sind nicht alles

Wir erkennen schon: Der Preis ist nicht alles. Positiv gewinnt man – bei jedem Streamingdienst – die Freiheit, (fast) alles hören zu können, auf was man gerade Lust hat. Ohne vorher eine finanzielle Ausgabe abwägen zu müssen. Für das Flatrate-Feeling zahlt manch einer gerne, auch wenn die monatlichen Ausgaben dadurch leicht steigen.

Die Audioqualität ist dagegen ein Aspekt, der die Frage nach dem „lohnenswert“ ins Gegenteil wenden kann. Audiophile Hörer werden lieber auf CDs, HighRes-Streams oder Schallplatten zurückgreifen.

Ein Blick auf die Funktionen von Apple Music zeigt, dass weitere Musikhörer als potentielle Kunden ausfallen:

Wer einen iPod nano, iPod shuffle oder iPod classic besitzt, kann mit den Streaming-Dateien selbst im Offline-Betrieb nichts anfangen – dem speziellen Kopierschutz sei Dank (vergleiche Apple Music: kompatible Geräte).

Wer eine Musikbibliothek mit über 25.000 Titeln besitzt, hat nur eingeschränkten Zugriff auf die Funktionen des Musikdienstes. Grund: Die Umstellung auf die iCloud-Mediathek ist nicht möglich. Offline hören und die Musikverwaltung ist nicht möglich. Zum Glück will Apple im Herbst das Limit auf 100.000 Titel anheben.

Fazit zu Apple Music und den Kosten: ausprobieren, dann entscheiden

Die Entscheidung für oder gegen den neuen Musikdienst ist also etwas komplexer, als sie auf den ersten Blick wirkt. Denn ob sich Apple Music lohnt oder nicht, hängt nicht alleine von den 10 Euro Kosten ab. Vielmehr bestimmen auch die Hörgewohnheiten, die Musikbibliothek und die verwendeten MP3-Player eine Rolle.

Mit ein großzügiges Angebot, den Dienst einfach mal ausgiebig im Alltag auszuprobieren. Doch Vorsicht, wer nicht „süchtig“ nach Musik-Flatrates  werden will…

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