Windows mit Bing zukünftig nur noch bis maximal 14 Zoll?

Peter Hryciuk
Windows mit Bing zukünftig nur noch bis maximal 14 Zoll?

Microsoft will scheinbar neue Restriktionen für Windows mit Bing einführen und die kostenlose bzw. vergünstigte Version des Betriebssystems nur noch für Geräte mit maximal 14 Zoll anbieten. Erst kürzlich ist bekannt geworden, wie viel die „kostenlose“ Version von Windows mit Bing wirklich kostet und wie Microsoft sich einen Weg offen hält, die Preise wieder zur normalisieren. Genau diesen Weg scheint man für eine bestimmte Produktgruppe nun durchzuführen, was die Hersteller aber nicht wirklich groß stören dürfte. Offiziell bestätigt wurde das Vorgehen nicht. Microsoft hält sich aber auch sonst mit Details zum Windows mit Bing Angebot zurück.

Windows mit Bing mit neuen Vorgaben

Nach nicht einmal einem Jahr fährt Microsoft das Windows mit Bing Programm etwas zurück. Man hat damit durchaus für Aufsehen gesorgt und Hersteller dazu animiert günstigere Tablets und Convertibles zu bauen, die mit Android-Geräten preislich konkurrieren können. Das wird sich laut den neuen Informationen auch nicht ändern. Microsoft hat nur die Konkurrenz von Googles Chromebooks in Europa überschätzt und will Notebooks mit mehr als 14 Zoll nicht mehr mit der vergünstigten Lizenz ausstatten. Das betrifft gut 80% der Anbieter in diesem Sektor, die für Windows zukünftig wohl etwas mehr zahlen müssen. Die anderen Bereiche mit Geräten unter 14 Zoll, wie z.B. die extrem günstigen 7- bis 10-Zoll-Tablets mit vollwertigem Betriebssystem wird das nicht treffen - zumindest laut dem aktuellen Plan nicht.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Microsoft Windows mit Bing nicht kostenlos vergibt, sondern einen „Configuration discount“ von 10 Dollar pro Lizenz abzieht. Windows mit Bing kostet für Tablets mit weniger als 9 Zoll normalerweise 10 Dollar und ist mit dem Rabatt dann kostenlos. Bei Tablets mit größeren Displays kostet die Lizenz normalerweise 25 Dollar und mit dem Rabatt nur 15 Dollar. Geräte mit mehr als 14 Zoll müssten dann die normale Windows-Lizenz kaufen, die deutlich mehr kostet. Das dürfte die Preise über kurz oder lang steigen lassen. Weiterhin bietet Microsoft aktuell auch eine kostenlose Lizenz für Office 365 für ein Jahr an. Auch da hält man sich die Option offen das Programm zu beenden. Demnach wird sich zeigen müssen, ob es zukünftig noch weitere Einschnitte geben wird. Vor dem Release von Windows 10 rechnen wir aber nicht damit. Das würde den Markt nur unnötig ausbremsen.

Was sagt ihr zu der Beschränkung des Windows mit Bing Programms? Deutet sich hier schon das Ende an?

Quelle: theregister via neowin

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