Was ist Bixby? Die Funktionen des Assistenten einfach erklärt

Robert Kägler

Wer oder was ist Bixby? So nennt sich der hauseigene Sprachassistent von Samsung. Ähnlich wie Amazon Alexa, Siri und Google Assistant, kann Bixby verschiedene Aufgaben übernehmen oder erleichtern. Hier erfahrt ihr, was Bixby ausmacht und mit welchen Geräten er genutzt werden kann.

Was ist Bixby? Der smarte Helfer erklärt

Bixby ist ein von Samsung entwickelter Smart-Assistant, der vor allem auf Smartphones wie dem Samsung Galaxy S8 zum Einsatz kommt. Damit lassen sich verschiedene Aufgaben auf dem Handy per Sprachbefehl erledigen und Informationen abrufen.

Der Sprachassistent „Bixby“ wurde am 20. März 2017 von Samsung zusammen mit dem Samsung Galaxy S8 und Galaxy S8 Plus vorgestellt. Während es zu der Zeit bereits Google Assistant, Amazon Alexa und Apples Siri gab, verwendete Samsung noch das 2012 vorgestellte Feature „S Voice“. Mit Bixby wurde ein neuer, konkurrenzfähiger Smart-Assistant vorgestellt.

Auf welchen Geräten gibt es den Samsung-Assistant?

In vollem Umfang könnt ihr Bixby zurzeit nur auf den Smartphone-Modellen Samsung Galaxy S8 / S8 Plus, Galaxy Note 8 und Galaxy S9 / S9 Plus verwenden. Ältere Geräte, wie das Galaxy S7 oder Galaxy S6, unterstützen nur die Funktionen Bixby Home und Reminders über einen separaten Download im Samsung-Appstore.

Was kann der Assistent?

Samsung teilt Bixbys Features in vier Kategorien ein: Voice, Vision, Home und Reminders. Auch wenn Samsung die Funktionen unterteilt, funktionieren sie eher als ein Gesamtkonzept über die Spracheingabe auf dem Smartphone.

Bixby Voice

Wenn man Samsungs Assistenten mit der Konkurrenz vergleicht, spricht man meistens von der Funktion Voice (dt. Sprache). Über Voice könnt ihr euer Smartphone mit Sprachbefehlen steuern. Ihr könnt zum Beispiel verschiedene Apps steuern und Fragen stellen. Über „Bixby Labs“ werden auch Befehle für Apps von Drittanbietern (z. B. WhatsApp, Youtube, Instagram) unterstützt. Derzeit funktioniert das Feature nur in den Sprachen Englisch und Koreanisch (Südkorea). Auf Deutsch könnt ihr den Assistenten noch nicht verwenden. In der Zukunft sollen aber weitere Sprachen nachgeliefert werden. Um den Assistenten zu starten, könnt ihr einfach „Hi Bixby“ sagen oder den speziellen „Bixby-Button“ des Galaxy S8 oder Galaxy S9 drücken.

Ihr wollt mehr über das Galaxy S9 wissen? Schaut euch unsere Bilderstrecke an:

Bilderstrecke starten
6 Bilder
Samsung Galaxy S9: Die 6 wichtigsten Fragen und Antworten.

Bixby Vision

Vision (dt. Auge) nennt sich der Teil des Assistenten, der in die Kamera integriert ist. So könnt ihr über die Kamera eine Art Augmented-Reality-Funktion (AR) nutzen, um euch Informationen über verschiedene Dinge anzeigen zu lassen oder einen Text sofort zu übersetzen. Wenn ihr Objekte mit der Kamera anvisiert, zeigt euch der smarte Assistent sogar, wo sie online gekauft werden können.

Bixby Home

Home (dt. Start) ist eine separate Seite neben eurem Home-Screen. Dort werden Informationen zum Wetter, Termine, Erinnerungen, Workouts und andere personalisierte Daten angezeigt.

Bixby Reminders

Reminders (dt. Erinnerung) lässt euch verschiedene Erinnerungen erstellen, die über eine einfache Text-Erinnerung zu einem bestimmten Zeitpunkt hinausgehen. Ihr könnt zum Beispiel Anrufe, Textnachrichten und Videos einbinden oder eine Benachrichtigung erhalten, wenn ihr einen bestimmen Ort erreicht.

Mit der Version 2.0 des intelligenten Helfers und Samsungs „SmartThings“-Plattform, die für Smart-Home-Geräte von Samsung gedacht ist, könnt ihr auch andere Geräte mit eurer Stimme steuern. Während der CES 2018 kündigte Samsung an, die SmartThings-Plattform auch für Drittanbieter zu öffnen.

Sprachassistent

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

Neue Artikel von GIGA ANDROID

  • Nichts gelernt: Google saugt weiter euren Smartphone-Akku aus

    Nichts gelernt: Google saugt weiter euren Smartphone-Akku aus

    Eigentlich wollte Google verstärkt darauf achten, den Smartphone-Akku mit eigenen Apps zu schonen. Wie sich jetzt am Beispiel des Play Store herausstellt, war das nichts als heiße Luft. Smartphones werden auch hier unnötig belastet – heute sogar mehr als früher. Hat Google wirklich nichts gelernt?
    Simon Stich 1
* gesponsorter Link