Google Earth mit erweiterter Weltraum-Ansicht

Thomas J. Weiss

Heute könnte Hans Guck-in-die-Luft aus dem schrecklichen Struwwelpeter getrost auf seinem Stuhl sitzen und damit trocken bleiben. Um in den Himmel zu sehen, könnte er Google Earth starten und zur Weltraum-Ansicht wechseln. Diesen neuen Modus (wir berichteten) hat Google soeben ausgebaut: Man findet darin Karten aus dem 18. Jahrhundert, kann Podcasts zu anstehenden astronomischen Ereignissen anhören und durch mehrere Teleskope der NASA mit unterschiedlichen Wellenlängen sehen.

Eine neue Google Earth Version benötigt man für die neuen Funktionen nicht, es reicht die aktuelle Version 4.2, die Neueinsteiger als 27 Megabyte große Image-Datei kostenlos herunterladen können.

In der Navigationsleiste von Google Earth reicht ein Klick auf das Planeten-Symbol, um von der Globus- zur Weltraum-Ansicht zu wechseln. Die neuen Angebote findet man dann sogleich in der rechten Spalte unter Ebenen. Bilder lassen sich dort jetzt von mehreren Observatorien ansehen und auch miteinander vergleichen. Es gibt ein Hubble-Schaufenster, IRIS zeigt den Himmel im infraroten Bereich, WMAP stellt ihn mit Hilfe von Mikrowellen dar. Weitere Bilder liefern die Teleskope Spitzer, GALEX im ultravioletten Bereich und das Chandra-Röntgenteleskop.

Darüber hinaus weist Google Entwickler darauf hin, dass auch die neue Google Maps API jetzt Weltraum, Mond- und Mars-Bilder kenne. Für den iPod touch gebe es sogar bereits einen Hack:

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