Gmail: Angeblich fast 5 Millionen Logindaten im Umlauf

Martin Malischek 1

Eine russische Webseite vermeldet, dass sich knapp 5 Millionen Passwort- und Nutzernamen-Kombinationen des Google-Mail-Dienstes „Gmail“ im Umlauf befinden. Es gibt bereits einen Test, mit dem sich überprüfen lässt, ob die eigene Adresse betroffen ist. Außerdem geben wir euch weitere Tipps.

Gmail: Angeblich fast 5 Millionen Logindaten im Umlauf

Seit dem riesigen Datenklau von 1,2 Milliarden Identitäten werden immer wieder größere Datendiebstähle im Internet bekannt. Nun soll es laut einer russischen Seite den Google-Dienst Gmail  betreffen und beinahe 5 Millionen Identitäten des Dienstes im Umlauf sein. Hiervon sollen 60% aktuell sein, ein genaues Datum wird in der Quelle nicht genannt.

5 Millionen Gmail-Daten im Umlauf: So überprüft ihr, ob ihr betroffen seid

Die Seite isleaked.com** will Abhilfe schaffen und euch darüber informieren können, ob eure Gmail-Adresse betroffen ist. Hierzu müsst ihr einfach nur eure Mail-Adresse eingeben. Laut dem Disclaimer der Seite werden keine Daten gesammelt. Zusätzlich könnt ihr, wenn ihr misstrauisch seid, bis zu drei Buchstaben eurer Mail-Adresse mit einem Sternchen versehen.

**Ob die Seite tatsächlich eure Daten vertraulich behandelt, ist jedoch unklar. Zur Sicherheit raten wir euch, eure Mail-Adresse mit (bis zu drei) Sternchen zu „verschleiern“. Oder einfach euer Passwort zu ändern und euch mit nachfolgenden Tipps zu schützen.

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Neue Optik für Gmail: So schön sieht Googles E-Mail-Dienst bald aus.

Datenmissbrauch bei Gmail: So schützt ihr euch

gmail-sicherheit

Es ist natürlich immer wichtig, sein Passwort in einem bestimmten Zeitraum zu ändern. Außerdem bietet Google einige Sicherheitsvorkehrungen an, die euch trotz Datendiebstahl vor einem Missbrauch schützen können.

Bestätigung in zwei Schritten:
So könnt ihr die „Bestätigung in zwei Schritten“ aktivieren. Hierbei wird bei der Anmeldung von unbekannten Geräten oder Netzwerken eine Bestätigung über die Handynummer verlangt. Entweder könnt ihr euch anrufen oder einen Code per SMS zuschicken lassen, den ihr dann auf der Anmeldeseite eingebt.

Kontovorgänge überprüfen:
Des Weiteren könnt ihr im Bereich „Ihr Konto schützen“ einen Sicherheitstest durchlaufen. Einerseits wird euch angeboten, eine Handynummer sowie Mail-Adresse für das Wiederherstellen eures Passworts anzugeben, andererseits könnt ihr überprüfen, welche Geräte und Apps sowie Computer sich bei eurem Konto angemeldet haben.

Kommt euch ein Gerät nicht bekannt vor oder erweckt eine App euer Misstrauen, könnt ihr den Zugang für das jeweilige Gerät oder die Anwendung sperren. Zusätzlich könnt ihr von Google Apps aussperren lassen, die gewisse Sicherheitsrisiken bergen.

Ihr werdet durch beide Punkte auf deutsch von Google begleitet und könnt so sichergehen, dass eure Konten sich wirklich nur in euren Händen befinden.

Hier kommt ihr zu den Sicherheitseinstellungen eures Kontos *

Quelle, via Caschy

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