Google Maps: Verkehrsinformationen für den kompletten Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg integriert

Andreas Floemer 13

Google Maps ist jetzt noch besser — zumindest für Berliner und alle, die sich temporär in der deutschen Metropole aufhalten: Seit heute ist das vollständige öffentliche VBB-Verkehrsnetz inklusive Bus und U-Bahn über Google Maps Transit verfügbar. Damit werden die bisher unvollständig gehaltenen Fahrinfos, die lediglich S-Bahn-Verbindungen anzeigten, endlich komplettiert.

Google Maps: Verkehrsinformationen für den kompletten Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg integriert

Wie Google am heutigen Dienstag per Pressemitteilung bekannt gibt, können Nutzer in der Region Berlin ihre Reiseroute ab sofort mit dem Regionalverkehr der Deutschen Bahn, S-Bahn, U-Bahn, Tram, Bus und Fähren aller 40 Verkehrsunternehmen ganz einfach mittels Google Maps planen. Berlin-Brandenburg (VBB) ist damit das erste Verbundgebiet, das flächendeckend seine Fahrplandaten für Googles Dienste in Deutschland bereitstellt. Auf diesem Wege werden in einem Zuge 1.000 Linien im Bus- und Bahnverkehr mit über 13.000 Haltestellen in Google Maps aufgenommen.

Die Nutzung des Dienstes ist denkbar einfach und wer Google Maps kennt, kommt sofort damit zurecht. Wer bisher nicht mit dem Google Dienst vertraut ist, geht wie folgt vor: Man startet den Dienst entweder mittels der App auf seinem Androiden (oder iOS-Device) oder ruft im Webbrowser maps.google.de auf und sucht nach der Verbindung mittels Eingabe von Startpunkt und Ziel – als Verkehrsmittel muss das Zugsymbol ausgewählt sein — und schon werden entsprechende Fahrinformationen inklusive der verfügbaren Verkehrsmittel angezeigt. Dem Nutzer werden Fußweg zur Haltestelle, Fahrverbindung mit Liniennummer, Art des Verkehrsmittels, Umstiege und die Reise-, beziehungsweise Fahrzeit eingeblendet. Auch Informationen zu Barrierefreiheit und Fahrpreise bekommt der Nutzer angezeigt.

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Ein erster kurzer Test per Google Maps-App und dem Webbrowser verlief sehr erfreulich: Alle benötigten Verbindungsdaten stehen ab sofort zur Nutzung bereit – für die beliebte App Öffi dürfte diese Erweiterung der Google Dienste nicht sonderlich gefallen, allerdings ist die Darstellung der Verbindungen in der App des Drittanbieters grafisch übersichtlicher aufgebaut.

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Weltweit ist Google Maps übrigens in mehr als 800 Regionen und Städten verfügbar – unter anderem in New York, San Francisco, Tokio und London. In Deutschland ist das Angebot des Transit-Dienstes derweil noch recht spärlich: So können Nutzer bisher Zugverbindungen der Deutschen Bahn sowie lokale Verbindungen der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), der Stadtwerke Münster und seit kurzer Zeit auch der Rheinbahn Düsseldorf mittels Google Maps abrufen.

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Quelle: Google PM

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