Happy Halloween: So funktioniert das schaurige Google Doodle mit der Hexe

Jonas Wekenborg 2

Die Nacht der Hexen und Geister, der Kürbisse und der Horrorfilm-Remakes rückt näher: Die Rede ist natürlich von Allerheiligen oder besser All Hallows‘ Eve, besser bekannt als Halloween. Google feiert heute ebenfalls die Nacht der Toten mit einem interaktiven Google Doodle.

Happy Halloween: So funktioniert das schaurige Google Doodle mit der Hexe

Auf der Startseite von Suchmaschinenriese Google brodelt und blubbert es gar sehr. Das interaktive Google Doodle macht euch zum Zauberlehrling einer garstigen Hexe, die in ihrem Topf allerlei düsteres Süppchen kocht. Doch was steckt eigentlich dahinter? Was ist Halloween und wie funktioniert das Doodle?

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Was ist Halloween? Was hat es mit der Hexe auf sich?

Eines der bekanntesten Feste der Amerikaner ist wohl der Halloween-Abend. Drollig kostümierte Kinder machen die Nachbarschaft mit „Trick or Treat„-Schreien unsicher, wobei sie an den Türen unbescholtener Bürger klingeln und besser mit Süßigkeiten beschenkt werden. Andernfalls regnet es schon einmal Eier oder Klopapierrollen an die Fassaden, die ambitionierte Halloweenjünger so gerne gruselig schmücken. Doch wo hat Halloween eigentlich seinen Ursprung?

All Hallows‘ Eve ist heute die vorabendliche Feierlichkeit zum oben bereits erwähnten Fest der Katholiken, den Allerheiligen. In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November hielten ursprünglich die Kelten Gebräuche ab, um das Sommerende und die Rückkehr der Seelen der Verstorbenen zu ihren Heimen zu feiern. Außerdem war dies der Beginn der Stallkehre des Viehs, das nun nicht länger draußen nächtigen musste. Auch die Wikka, die heimischen Hexen nutzten die Nacht der Seelen für ihre Rituale im Mondenschein.

Halloween Special - Outtakes.
Als die Römer ihren Eroberungszug nach Britannien trugen, vermischte sich der heidnische Kult mit dem Pantheon der Römer, die an Allerheiligen ihren Göttern huldigten. Irgendwann mit der Christianisierung Britanniens vermischten sich die Gebräuche und Sitten und ein christlicher Feiertag ward geboren.

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Die Kürbisse dienten hierbei übrigens der Abschreckung von Geistern. Mit den leuchtenden Fratzen sollten die bösen Seelen der Verstorbenen vertrieben werden.

Die äußerst gläubigen Iren, die im 19. Jahrhundert nach Amerika übersetzen, brachten die Tradition mit in die Neue Welt und den Rest kennt man ja: Irgendein Kapitalist dachte sich, damit könne man doch ein dickes Geschäft aufziehen und formulierte die Geschichte so um, dass man auch ja einen halben Supermarktbestand Süßigkeiten für die Kleinen zuhause bunkern musste…

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Google auf Deutsch umstellen - so wird's gemacht.

Wie funktioniert das Halloween-Hexen Google Doodle?

Nach dem kurzen Film, in dem die Halloween Hexe kräftig für Rauch in der Suppenküche sorgt, könnt ihr als ihr Gehilfe dabei helfen, die Zutaten für ein neues Zaubergebräu in den Topf zu werfen. Wählt aus den vier Gegenständen zwei aus und seht euch das Resultat an. Ihr werdet mit kleinen (wenn auch sinnlosen) Minispielen belohnt.

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Insgesamt könnt ihr den Totenschädel, den Apfel, den Knochen und die blaue Flüssigkeit zu sechs verschiedenen Ergebnissen mixen. Findet ihr sie alle? Für heute ist das schaurige Doodle zwar vorbei, ihr könnt es aber immer noch im Archiv von Google finden und ausprobieren. Viel Spaß!

Hier geht es zum Google Doodle Halloween 2013.

Mehr Google Doodles, zum Beispiel Claude Debussys 151. Geburtstag mit Hörbeispiel oder anlässlich des Valentinstages, findet ihr in unserem Archiv. Viel Spaß beim Stöbern.

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