Beethoven: So funktioniert das Google-Spiel von heute

Martin Maciej

Heute wird es musikalisch bei Google. Öffnet ihr die Google-Suchmaschine, gibt es am Donnerstag, den 17. Dezember wieder ein neues Motiv. Anders als bei vielen Google-Doodles könnt ihr heute sogar wieder selbst aktiv werden. Anlass für das Google Doodle ist der 245. Geburtstag von Ludwig Van Beethoven.

Die Animation auf der Google-Startseite zeigt euch die Highlights aus dem musikalischen Wirken von Beethoven. Allerdings sind Beethoven gleich mehrere Missgeschicke passiert und so hat der Komponist seine Notenblätter durcheinandergebracht. Ihr müsst die entsprechenden Noten an die richtige Position bringen, um die vier Klassiker von Beethoven anhören zu können.

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Beethovens 245. Geburtstag: Alle Lösungen für das Doodle

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Wer Noten lesen kann, wird mit den Aufgaben im Google-Doodle keine Probleme haben. Damit ihr eure Arbeitszeit nicht zu arg strapaziert oder die Mittagspause für andere Beschäftigungen nutzen könnt, helfen wir euch bei den Lösungen für das Beethove-Doodle von heute:

  1. Klickt zunächst auf den „Play“-Button auf dem Google Doodle.
  2. Schaut euch dann das witzige Video an, in welchem Beethovens Notenblätter aus verschiedenen Gründen durcheinander gebracht werden.
  3. Per Drag & Drop könnt ihr nun die einzelnen Notenblätter an die richtige Position bringen. Damit das klappt, klickt auf den Lautsprecher, um euch den jeweiligen Abschnitt anhören zu können.
  4. Habt ihr alle Positionen belegt, wird das Lied eurer Reihenfolge entsprechend abgespielt. Ist alles richtig, hört ihr eines der berühmtesten Lieder der Musikgeschichte.
  5. Falls etwas falsch ist, wird dies auf dem Bildschirm mit einem roten Kreuz angezeigt.

Zum Start wartet ein Ausschnitt aus der 5. Sinfonie von Ludwig Van Beethoven auf euch. Das Stück ist auch als „Schicksalssinfonie“ bekannt und gehört zu den bekanntesten Werken der klassischen Musik überhaupt.

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Auch das zweite Stück, „Für Elise“, dürfte jedem bekannt im Ohr klingen. Bis heute wurde „Für Elise“ z. B. in Hunderten von Filmen verwendet, darunter in „Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit“, „Elephant“, „Inglorious Basterds“ oder „Django Unchained“.

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Einmal fertiggestellt stürzt der Komponist in der Doodle-Animation vom Baum. Auch hier verliert Beethoven seine Notenblätter. Als drittes Stück ist im Doodle die „Mondscheinsonate“ bzw. Klaviersonate Nr. 14 zu hören. Vorher müsst ihr die Noten natürlich in die richtige Reihenfolge bringen:

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Die Sonate könnt ihr unter anderem auch in „Hier kommt Alex“ von Die Toten Hosen hören, die sich wiederrum von Stanley Kubricks Meisterwerk „Uhrwerk Orange“ inspirieren lassen haben. Nachdem es eben noch recht melancholisch zuging, gibt es zum Abschluss noch die „Ode an die Freude“ von Beethoven im Doodle zu hören. Diese setzt sich so zusammen:

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Geschafft, ihr habt Beethoven geholfen. Das Ergebnis könnt ihr bei Facebook, Twitter oder Google+ und per Mail teilen. Über die Lupe erreicht ihr die aktuellen Suchergebnisse zu Beethoven.

Ludwig van Beethoven: Google feiert den 245. Geburtstag

Das genaue Geburtsdatum von Ludwig Van Beethoven wurde nicht überliefert. Es wird von seinem Geburtstag am 16. Dezember ausgegangen. Bekannt ist, dass Beethoven heute vor genau 245 Jahren, am 17. Dezember 1770 als zweites Kind der Familie getauft wurde. Obwohl er in Bonn geboren ist, verbrachte Beethoven den Großteil seines Lebens in Wien. Beethoven gehört zu den bekanntesten Komponisten aller Zeiten. Im Gegensatz zu vielen anderen Musikern war Beethoven dabei schon zu Lebzeiten eine bekannte Persönlichkeit.

Beethoven wurde von klein auf in seinem musikalischen Talent gefördert. Schon mit acht Jahren gab er sein erstes Konzert. Nach einigen Auftritten vor Adeligen wurden er von diesen gefördert und unterstützt. Er selbst galt dabei als durchaus anstrengender Charakter, der sich häufig zornig und auch Freunden gegenüber verletzend gab. Ab dem 30. Lebensjahr ereilte Beethoven ein für Musiker schweres Schicksal, indem er nach und nach sein Gehör verlor. Seine Selbstmordgedanken vertrieb er, indem er sich in seine Musik stürzte. Auch wenn er diese nicht mehr hören konnte, konnte Beethoven durchaus fühlen, was er komponierte.

Am 26. März 1827 verstarb Beethoven in Wien an einer Zirrhose. Bei seiner Beerdigung sollen sich 20.000 Menschen eingefunden haben, darunter viele Musikerkollegen aber auch Vertreter des Adels. Sein letztes Werk, die 9. Sinfonie schrieb er nahezu ohne Gehör, die 10. Sinfonie konnte er nicht mehr vollenden.

Wahre Kunst bleibt unvergänglich.

Wir zeigen euch auch, wo man kostenlos Klaviernoten herunterladen kann. Schaut euch auch den interaktiven Doodle zu Wilbur Scoville an.

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