Erfindung des Zauberwürfels: 40 Jahre Rubik's Cube

Jonas Wekenborg 4

Das Phänomen und Kultobjekt der 1980er Jahre ist ein Paradebeispiel räumlichen Denkvermögens und der Beweis schneller Auffassungsgabe. Der Zauberwürfel, oder nach seinem Erfinder Ernö Rubik „Rubik’s Cube“ genannt, wird heute 40 Jahre alt. Google sagt mit einem animierten Google Doodle Herzlichen Glückwunsch.

Die Erfindung des Zauberwürfels durch Ernö Rubik brachte Mathematiker genauso wie Schüler und Studenten, aber in jedem Fall flinke Finger mit guter Auffassungsgabe in den 80ern zum Rotieren. Der Würfel mit den 54 Kästchen, die inneinander verschoben werden müssen, um auf allen sechs Seiten einheitliche Farbflächen zu erhalten, ist Gehirnjogging pur. Den Rekord für den schnellsten Zauberwürfel trägt allerdings nach wie vor eine Maschine.

Dicht auf folgt der heute 17-jährige Niederländer Mats Valk, der 2013 in einem atemberaubenden Tempo von gerade einmal 5,55 Sekunden den Rubik’s Cube knackt und damit den Weltrekord im Speed Cubing aufstellt.

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Der Zauberwürfel erobert die Welt

Mitunter ist es aber nicht die Geschwindigkeit, mit der das mathematische Wunder des analogen Zeitalters gelöst wird. Während sich heute jedermann am bunten Würfel probieren kann, ging der Zauberwürfel von Ernö Rubik in den 1980ern gerade einmal in Deutschland auf den Markt und löste eine regelrechte Hype-Welle um die Knobelaufgabe aus.

Rubiks Intention mit der Erfindung des Zauberwürfels galt der Schulung junger Studenten in ihrer Fähigkeit, das räumliche Denkvermögen zu verbessern. Das war genau 1974, als der ungarische Architekt und Bauingenieur das Logikwunder zum ersten Mal baute. Zwei Jahre später folgte das Patent in Ungarn. Bis der Zauberwürfel allerdings die Welt erobern sollte, brauchte es noch bis 1977 und erst ein Zufall trug den Cube nach England. Durch seine Entdeckung und den Kauf der REchte im Jahr 1979 durch ein US-amerikanisches Unternehmen erreichte er schließlich seinen heute bekannten Weltruhm.

Das Google Doodle zur Erfindung des Zauberwürfels

Google zelebriert den Boom der 80er Jahre heute mit einem interaktiven Doodle zur Erfindung des Zauberwürfels. Hier könnt ihr selbst im Browser Hand anlegen und versuchen, den Rubik’s Cube in einer Bestzeit zu knacken.

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Um die einzelnen Zeilen und Spalten des Cubes zu drehen, haltet ihr einfach die entsprechende Kästchenreihe fest und zieht mit eurer Maus daran. Um den Würfel im Ganzen zu drehen, tippt ihr mit eurer Maus außerhalb des Cubes und dreht dann in die gewünschte Richtung.

Das Doodle zählt dabei eure Schritte, die ihr bis zur Lösung des Zauberwürfels braucht.

Zur Rubik's Cube Lösung*

Animierte Google Doodles kommen immer besonders gut an und machen die Suchmaschine den ganzen Tag für einen Spielplatz von Internetbesuchern. Im Archiv könnt ihr euch vergangene Doodles noch einmal ansehen und nachholen, sofern ihr sie verpasst habt. Neben Hörproben von Claude Debussys könnt ihr hier auch selbst Musik auf Robert Moogs Synthesizer spielen oder diverse Google-Doodle-Spiele ausprobieren. Die besten Google Doodles dieses Jahres findet ihr in Martins Special: Die Geschichte der Google Doodles als Bilderstrecke.

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