Was urspünglich nur ein Zahlendreher in einer Werbeanzeige war, hat sich für Google aber vielmehr für die Kinder auf der ganzen Welt als voller Erfolg herausgestellt. Die Rede ist vom Santatracker, der auf dem Laufenden darüber hält, wo sich der Weihnachtsmann just aufhält. Auch in diesem Jahr kann man mit Google zusammen die Reise des Santa Claus verfolgen.

 

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Jeden Tag ein weihnachtliches Google Doodle

Anstatt täglich ein Google Doodle zu liefern, bringt Suchmaschinenriese Google auch in diesem Jahr wieder den Santatracker an den Start, mit dem nicht nur die Kleinsten den aktuellen Standpunkt des Weihnachtsmannes nachverfolgen können.

Auf der animierten Webseite google.com/santatracker zählt der Countdown herab, bis der Weihnachtsmann vom Nordpol aus (manche meinen auch, es sei Korvatunturi) mit seinem Schlitten aufbricht, um die Geschenke unter die Weihnachtsbäume dieser Welt zu bringen.

Derweil kann man pro Tag den Standort des dicken Geschenkelieferanten in Form von YouTube-Videos oder kleinen Minispielen nachverfolgen.

Google Santatracker 2013 - Tag 1
Google Santatracker 2013 - Tag 1
Google Santatracker 2013 - Tag 2
Google Santatracker 2013 - Tag 2
Google Santatracker 2013 - Tag 3
Google Santatracker 2013 - Tag 3

Der Ursprung des Santatrackers

Die Idee ist nicht neu. Im Jahr1955 druckte der amerikanische Versandhändler Sears in einer Werbeanzeige, in der Kinder beim Weihnachtsmann anrufen konnten, eine falsche Telefonnummer ab, so dass die Anrufe stattdessen bei der Luftraumüberwachung des US-Militärs landeten.

Santa Claus zu Besuch im NORAD-Hauptquartier

Die diensthabenden Militärs staunten nicht schlecht, gaben allerdings freudig den aktuellen Standpunkt des Weihnachtsmannes preis. Auch heute noch gibt es diesen Dienst, nur wird der Santatracker des nordamerikanischen Luft- und Weltraum-Verteidigungskommandos NORAD nun von Freiwilligen besetzt, während sich die echten Soldaten wieder um die Früherkennung von Interkontinentalraketen beschäftigen müssen.

Google mischte sich schließlich 2004 ein und gab auf der Webseite von NORAD die Möglichkeit, die Bewegungen Santas via Google Earth zu verfolgen. Da mittlerweile aber Microsoft zum offiziellen Partner der Luftüberwachung geworden ist, gibt es Googles Santatracker nun auf der eigenen Seite.

Zum Google Santatracker

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