Vorbild Apple iPod: Gebäude in Dubai leiht sich legendäres Design

Thomas Konrad

Apples iPod prägte das Design einer ganzen Ära. Zahlreiche Gadgets schauten sich Details bei Apples Musikplayer ab. Zu den Bewunderern zählt auch ein Architekt: Er hat in Dubai einen Tower im iPod-Look entworfen.

The Pad: iPod-Tower in Dubai nähert sich Fertigstellung

Ein Gebäude in Dubai, das in der Landschaft steht wie ein iPod im Dock – so könnte man das Gebäude von James Law, einem Architekten aus Hong Kong, beschreiben. Die Ähnlichkeit ist kein Zufall: Law hat sich von Apples Musikplayer inspirieren lassen und nennt das Gebäude selbst „The Pad“. Es sticht selbst in Dubai hervor. Schuld daran ist vor allem die 6-Prozent-Neigung. Die Bauarbeiten begannen bereits im Jahr 2006; bis Ende des Jahres soll nun alles fertig sein, berichtet Businessinsider.

Abgerundete Seiten und ein längliches Gehäuse – diese Eigenschaften teilen sich das Gebäude „The Pad“ und Apples iPod. Ein neueres Modell haben wir hier getestet:

GIGA - iPod nano (7. Generation) Hands-On.

Das „smarte“ Wohngebäude mit 24 Geschossen und 231 Wohnungen ist ähnlich wie Apples iPod und iPad auch im Inneren mit Technologie vollgestopft. Für James Law sollten Gebäude heutzutage mehr sein als Beton, Stahl und Glas. Technologien, intelligente Stoffe, Daten und das Prinzip der Interaktivität gehören für Law zum Handwerkszeug moderner Architekten.

In die Wohnungen gelangt man bei „The Pad“ nicht mit Schlüsseln, sondern mithilfe von RFID-Kennzeichen. Im Inneren erwarten die Bewohner intelligente Badezimmer mit Sensoren zur Gesundheitsanalyse und riesige VR-Projektionsflächen für Unterhaltung aller Art – diese TV-Wände lassen sich an verschiedenen Stellen der Appartements anzeigen. Bewohner können Licht und Musik ihren Wünschen anpassen und dafür entsprechende Regeln aufstellen.

Law vergleicht die Wohnungen und das Gebäude mit dem Anzug von Iron Man – und auch der war zum Teil von einem Apple-Produkt inspiriert: Wer sich in „The Pad“ befindet, hat unendlich viele Möglichkeiten und kann alle Funktionen seinen Wünschen anpassen. Auch glaubt der Architekt, dass sich weitere Funktionen nach und nach hinzufügen lassen – wie Apps auf einem iPad. Wäre das auch was für euch?

Quelle: James Law, Businessinsider, Archilovers

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