Apple musste sich in den letzten Jahren immer wieder Kritik durch Greenpeace gefallen lassen. Jetzt gibt es jedoch ein deutliches Lob durch die Umweltschützer: Apple sei bezüglich umweltschonender Energienutzung für iCloud vorbildlich.

Apple betreibt für iCloud mehrere Datenzentren in den USA, die größtenteils - das Ziel sind 100 Prozent - mit erneuerbaren Energien arbeiten. Im Wüstenstaat Nevada setzt Apple dafür in erster Linie auf Solarzellen, auch in North Carolina soll Sonnenlicht die „Wolke“ mit Energie versorgen. Für die Datenzentren in Oregon und Kalifornien kauft Apple wiederum Windenergie ein.

Ursprünglich hatte Greenpeace Apple vorgeworfen, sich selbst zu Unrecht ein positives Image geben zu wollen - Apple habe noch keinen Plan vorgelegt, wie man beabsichtige, auf die Nutzung fossiler Energiequellen zu verzichten. Seitdem hat Apple für mehr Transparenz gesorgt, im letzten Jahr gab es das erste Lob von Greenpeace.

Jetzt hat Greenpeace einen neuen Bericht namens „Clicking Clean“ (PDF-Datei) veröffentlicht, der sich mit der Energiegewinnung für Internet-Dienste befasst. Nicht sonderlich gut schneiden in dieser Statistik Anbieter wie Amazon oder Twitter ab, Microsoft liegt im Mittelfeld. Google, Facebook und vor allem Apple können sich wiederum damit rühmen, besonders grün zu sein.

Apple bekommt erneut Lob dafür, zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien zu vertrauen - vor allem aber auch dafür, in Sachen Energienutzung besonders transparent zu sein. Einzig bezüglich der Energieeffizienz der eigenen Anlagen könnte das Unternehmen sich noch steigern, so die Einschätzung durch Greenpeace.