Der Funktionsumfang von iCloud kommt offenbar nicht so voran, wie sich Apple das wünscht. Das liegt einem jüngsten Bericht zufolge an einer mangelhaften Organisation der verschiedenen Apple-Teams.

 

iCloud

Facts 

The Information spricht von „tiefgehenden Organisationsproblemen“, die die weitere Entwicklung der iCloud zurückhielten. Es fehle ein eigenes zentralisiertes iCloud-Team, das sich um alle Funktionen des Cloud-Angebotes von Apple kümmere und die Infrastruktur weiterentwickle.

Ein Beispiel für die Probleme sei die iCloud-Fotobibliothek, die mit iOS 8 zwar iPhone- und iPad-Benutzern zur Verfügung stehe. Allerdings befindet sich der Dienst immer noch in einem Beta-Stadium, das er eigentlich schon abgeschlossen haben sollte; außerdem lässt sich der Dienst mit Macs nicht nutzen, da die neue Fotos-App für OS X noch nicht bereit steht. Das liege wiederum daran, dass auch das iCloud-Fotobibliothek-Team keine Führungsperson habe; die einzelnen Entwickler arbeiteten vielmehr mehr oder weniger jeweils alleine an dem Projekt.

Bilderstrecke starten(11 Bilder)
Top 10: Die beliebtesten Gratis-Apps für Windows 10

Wie diese Organisationsprobleme zustande kommen und ob auch die Verantwortlichen in Cupertino solche Probleme sehen, ist unklar. Dass Apples Online-Dienste nicht immer ganz reibungslos funktionieren, ist seit MobileMe und den Apple-Karten sicherlich keine Neuigkeit mehr.