Einsteiger-Tipp: iCloud und Windows im Zusammenspiel

Philipp Gombert 2

Der Mac ist an allen Ecken und Enden mit einer iCloud-Integration versehen. Als Windows-Nutzer ist man hier etwas benachteiligt. Dennoch stellt der Zugriff auf die Daten kein Problem dar. Alles zum Thema „iCloud trifft Windows“ erfahrt ihr in diesem Artikel.

Der Weg über’s Web…

Der einfachste Weg führt übers Web. Hierzu muss in der Navigations-Zeile des Browsers lediglich „iCloud.com“ eingegeben werden und schon gelangt ihr zum zugehörigen Login-Fenster — eine Lösung, die auf Mac und Windows gleichermaßen funktioniert. Habt ihr euch mithilfe der Apple-ID eingeloggt, erscheint eine Übersicht aller verfügbaren Anwendungen. Im Folgenden kann auf Mails, Kontakte, Notizen und Kalender-Einträge sowie Web-Versionen von Pages, Numbers und Keynote zugegriffen werden. Im Grunde sammelt sich hier eine Vielzahl nützlicher Office-Programme — allesamt mit verbundenen Apple-Geräten synchronisiert. Dabei läuft das Ganze sehr stabil und zeigt sich im iOS 7-Gewand.

Die Online-Präsenz der iCloud ist ohne Zweifel die beste, wenn auch nahezu einzige Anlaufstelle für Windows-Nutzer. Mittels anderer Geräte freigegebene Fotos sucht man hier allerdings vergeblich. In diesem Fall hilft die…

… iCloud Systemsteuerung

Speziell für den PC entwickelt, füllt das Programm die Lücken des zuvor genannten Dienstes. Fotos aus dem Stream können mit dem Rechner synchronisiert und in einem beliebigen Ordner gespeichert werden. Auch der Abgleich von Lesezeichen funktioniert ohne Probleme. Darüber hinaus fungiert die kleine Steuerungseinheit zum Verwalten des Online-Speichers. Viel mehr als das Löschen verschiedener Objekte wird jedoch nicht ermöglicht. Dennoch stellt Apple den Microsoft-Anhängern ein nützliches Tool zur Verfügung, das in Kombination mit der Web-Anwendung einen nahezu uneingeschränkten Zugriff auf Dateien, Einträge und desgleichen ermöglicht.

Das Programm kann hier heruntergeladen werden und versteckt sich nach erfolgreicher Installation unter „Systemsteuerung“ und anschließend „Netzwerk und Internet“.

Weitere Optionen gibt es kaum — die Apple-eigenen Lösungswege bieten den besten und schnellsten Nutzen. Von daher: Verlasst euch auf nicht auf teils leere Versprechen diverser Dritthersteller, nutzt die offiziellen Wege.

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