Zwischen Genie und Verschwörungstheorien: Das Vice-Magazin hat Kim Dotcom in seiner Mansion besucht. Die Kurz-Doku über den Megaupload- und MEGA-Macher gibt Einblicke in seine CoD-Skills, sein Zocker-Zimmer, die Razzia, seine Pläne für 2014. Und irgendwie hat man bei seinem deutschen Akzent das Gefühl, den Typen zu kennen.

 

Megaupload

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Auf jeden Fall kommt man in den knapp 20 Minuten der Doku Kim Dotcom etwas näher, irgendwo zwischen Visionär und Spinner, dem Freak von nebenan, der sich mit glänzenden Augen über seine Musik und sein Anwesen freut und ein wenig mit seinen Skills angibt, und dem Internet-Star und der politischen Person, die große Reden schwingt zwischen Verschwörungstheorien, Geschäftssinn und Freiheitskampf.

Kim „Dotcom“ Schmitz berichtet im Video, dass gleichzeitig mit der Razzia in Neuseeland auch seine Mutter in Deutschland von einem bewaffneten Kommando besucht wurde, und verrät den nächsten Schritt in seinem MEGA-Plan. Das klingt dann auf Twitter ein wenig nach Größenwahn:

kim dotcom

„Meganet“ soll nichts geringeres als ein paralleles Internet werden, das vollständig verschlüsselt ist. Im Jahr 2014 stehen erstmal noch diverse Gerichtsverhandlungen für den 39-Jährigen an, u.a. über eine Auslieferung an die USA. Wir sind gespannt, wie sich das Meganet entwickelt - auf eine Umsetzung des Megabox-Plans von 2012 wartet man heute noch.

Auch unbedingt lesenswert: Das FBI hatte damals bei Kim Dotcom ein Gerät vermutet, mit dem er auf Knopfdruck fremde Server löschen kann – hier exklusive Hintergrundinformationen, über welche Geheimwaffen Kim Schmitz noch verfügt.