Twitch: Neues Tool könnte Sorgen der Streamer beenden

Marvin Fuhrmann

Twitch hat mit dem neuen Update ein weiteres Feature eingefügt. Doch dieses teilt die Meinung der Streamer aktuell noch. Dabei geht es um das sogenannte Raiding, das in der Vergangenheit häufig genutzt wurde, um Streamer öffentlich zu mobben und ihre Übertragungen aktiv zu stören.

Twitch-Streamer im echten Leben verfolgen: 

Twitch IRL - Trailer.

„Raiding“ heißt es auf Twitch und Co., wenn sich Zuschauer organisieren, um die Übertragung eines Streamers gleichzeitig zu stürmen. In der Vergangenheit, als Twitch noch kleiner war, wurde dies häufig über externe Foren realisiert. Mehrere Trolle sammelten sich dort, um kleinere Streamer zu „überfallen“, zu mobben und ihre Übertragung aktiv durch ihre Anwesenheit im Chat zu stören. Bis heute tritt dies immer wieder auf, beispielsweise, wenn ein Streamer mit einem anderen Streit hat und die Zuschauer sich gegeneinander wenden.

Doch in Zukunft soll sich dies laut Twitch ändern. So haben die Verantwortlichen der Plattform nun offiziell ein „Raid-Feature“ eingebaut, mit dem ein Streamer seine komplette Zuschauerschaft zu einem anderen Streamer schicken kann. Die Zuschauer bekommen dann eine kurze Einblendung, müssen zustimmen und laden dann den Stream des Ziels. Zusätzlich hostet der erste Streamer dann die Übertragung des zweiten, damit noch mehr Zuschauer unterstützend wirken können. Denn dies ist der positive Aspekt des Raidens: Zuschauer teilen.

Bislang war dies nur möglich, indem die Streamer im Chat einen Link zum nächsten Stream posten. Durch das neue Feature soll es nun viel einfacher gemacht werden. Ob die Raid-Funktion in Zukunft auch wirklich positiv genutzt wird oder einige Streamer damit Unfug treiben, wird sich wohl noch zeigen. Immerhin haben die Empfänger des Raids die Möglichkeit, den Chat nur für ihre Abonnenten zu öffnen und somit Trollen die Plattform wegzunehmen.

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