Twitch: Pro-Gamer wegen respektloser Selbstmord-Aussage aus dem Team geworfen

Kamila Zych

Der Fortnite-eSportler Jordan „Scubby“ Selleck sorgte kürzlich mit einer Aussagen in seinem Twitch-Stream für große Aufregung, die ihn letzten Endes den Platz in seinem Team kostete.

 

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Laut Kotaku soll er gesagt haben, dass wenn jemand aus seinem Bekanntenkreis mit Selbstmord drohen würde, er diejenige Person dazu herausfordern und dann nie wieder mit ihr reden würde. Außerdem sei er der der Meinung gewesen, dass Angstzustände „fake“ seien. Der Clip ist mittlerweile nicht mehr auf Twitch verfügbar.

Sein eSports-Team HavoK Esports habe sich daraufhin dazu entschieden getrennte Wege mit Scubby zu gehen. Mittlerweile wurde offiziell bestätigt, dass der Pro-Gamer kein Teil des Teams mehr ist.

Wie ein Twitch-Sprecher letztes Jahr gegenüber Kotaku verriet, wollte sich die Streaming-Plattform vermehrt gegen Selbstmorddrohungen einsetzen, die von Fans an Streamer gesendet werden und dass das aktuelle Ziel des Unternehmens darin bestünde, die Werbung für Inhalte, die Selbstmord oder Selbstverletzung zur Folge haben könnten, zu stoppen. Die Ironie dabei ist, dass Scubby einer der Partner-Streamer von Twitch ist. In Zusammenhang mit dieser Kooperation genießt er verschiedene Vorteile; beispielsweise erhält er einen Teil der Umsätze, die durch Werbung und Subscriber entstehen. Noch ist unklar, welche Konsequenzen Twitch aus diesem Vorfall ziehen wird.

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Inzwischen hat Scubby ein Video auf YouTube veröffentlicht, in dem er sich für seine Aussagen entschuldigt: „Ich habe ein paar Dinge im Stream gesagt, die ich so nicht gemeint habe und auf jeden Fall nicht davon überzeugt bin. Es war ein Fehler, aus dem ich gelernt habe und den ich nicht wiederholen werde.“

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