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Mit ihrem sogenannten YouTuber-Relevanzindex hat die Hamburger PR-Agentur Faktenkontor die umsatzstärksten deutschen YouTube-Kanäle aufgelistet. Die Umsätze beruhen auf einer geschätzten Hochrechnung der Werbeeinnahmen der YouTuber. So verdient jeder Kanal mit dem YouTube-Partnerprogramm durch Werbung vor, während oder neben einem Video Geld. Ein Teil der Einnahmen geht an das Google-Unternehmen, der Rest bleibt beim Videoproduzenten.

Die Agentur erklärt, dass es sich bei den Werten nicht um die endgültigen Einnahmen der Kanal-Betreiber handele. Ihre Werte basieren auf eigens angelegten Recherchen zu den durchschnittlichen Einnahmen pro 1000 Aufrufen. Umsatzverluste durch AdBlocker seien dabei berücksichtigt worden.

Die Werte sollten also als grober Richtwert dienen, da für die Agentur nicht ersichtlich ist, welche Videos von YouTube als werbefreundlich engestuft werden. Nach einigen größeren Skandalen im letzten Jahr, hat ein neuer Algorithmus dazu geführt, dass vor einigen Videos keine Werbung mehr geschaltet wurde.

Außerdem verdienen viele YouTuber durch weitere Methoden wie Produktplatzierungen oder Live-Auftritten zusätzliches Geld.