YouTube wird in der näheren Zukunft Videos darstellen können, die mit speziellen 360 Grad-Kameras erstellt wurden. Damit könnte erstmals eine einheitliche Plattform für die verschiedenen Formate solcher Videos entstehen.

 

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Kameras, die Fotos und Videos mit 360 Grad-Rundumblick erstellen, stellen zwar weiterhin ein Nischenprodukt dar, finden aber immer mehr Anklang. Allerdings besteht weiterhin das Problem, diese nach der Aufnahme anzuzeigen: Die verschiedenen Hersteller nutzen unterschiedliche Formate, weshalb eine Veröffentlichung und Betrachtung in der Regel nur auf jeweils eigenen Web-Plattformen oder mit herstellerspezifischer Software möglich ist.

Eine universelle Lösung könnte in Bälde YouTube bieten, so ein Mitarbeiter von Googles Videoportal. Schon „in den nächsten Wochen“ werde die Plattform Videos mit 360 Grad-Blickwinkel unterstützen. Die Anwendungsmöglichkeiten finden sich vor allem im Bereich der Virtual Reality. So könnten etwa Besitzer von VR-Brillen wie Oculus Rift, Samsung Gear VR oder auch des einfachen Google Cardboard per Kopfbewegung durch Videos navigieren. Aber auch mit einem einfachen Smartphone könnte das Betrachten dank Lagesensor möglich sein: Der Nutzer könnte sich dann mit dem Smartphone um die eigene Achse drehen, um verschiedene Ausschnitte des Videos zu sehen, ganz ähnlich, wie dies heute schon mit statischen Photo Spheres möglich ist.

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YouTube könnte durch die Unterstützung der neuen Technologie seinen Status als zentrale Videoplattform im Netz behaupten, nachdem es zuletzt von Facebook als Website mit den am meisten betrachteten Videos überholt wurde – wenngleich dies mutmaßlich Facebooks Autoplay-Feature zu verdanken ist.

Kameras mit Unterstützung für 360 Grad-Video sind etwa die Ricoh Theta M15, Kodank SP360 und Giroptic 360cam.

Wer schon jetzt wissen möchte, wie sich 360 Grad-Videos auf dem Smartphone betrachten lassen, kann sich die App 360 Video Ball installieren.

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Quelle: Gizmodo

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