YouTube: Maßnahmen für fairere Monetarisierung vorgestellt

Luis Kümmeler 1

YouTube hat strengere Werberichtlinien und eine genauere Überprüfung von Videos angekündigt. Das soll helfen, die Monetarisierung von Inhalten auf YouTube künftig fairer zu gestalten und Produzenten von Videos mit fragwürdigen Inhalten von der Plattform zu vertreiben.

Mit seinem Werbeprogramm bietet YouTube zahlreichen Videoproduzenten eine Einnahmequelle, doch diese war in den vergangenen Monaten für viele ordentlich ins Wanken geraten. Nachdem Werbeclips namhafter Konzerne vor Videos mit zweifelhaften Inhalten geschaltet worden waren, drohten Werbetreibende wie Adidas und Audi, die Plattform zu verlassen. In der Folge änderte YouTube seine Werberichtlinien, was zu der sogenannten „adpocalypse“ führte. In dieser hatten zahlreiche seriöse YouTuber starke Einbrüche in den Werbeeinnahmen zu verbuchen, was Produzenten wie LeFloid sorgenvoll in die Zukunft blicken ließ. In einem Blogpost hat die YouTube-Chefin Susan Wojcicki nun eine neue Marschrichtung für YouTube angekündigt.

YouTube-Videos im Hintergrund abspielen (für Android).
„Wir planen die Anwendung strengerer Kriterien, die Durchführung manueller Pflege und eine deutliche Vergrößerung unseres Teams von Werbeprüfern, um sicherzugehen, dass Werbung nur dort geschaltet wird, wo sie es soll“, so Wojcicki. „Dies sollte die Einkünfte eingesessener Produzenten stabilisieren. Es ist wichtig, dass wir das sowohl für Produzenten als auch Werbetreibende richtig hinbekommen. Wir werden über die nächsten Wochen mit beiden sprechen, um diese Herangehensweise weiter zu verbessern.“

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In der Zukunft wollen die Betreiber von YouTube also anhand strengerer Richtlinien und manueller Prüfung genauer beurteilen, welche Videos von der Monetarisierung ausgeschlossen werden sollen und welche nicht. Gleichzeitig will man aber auch verstärkt gegen Videoproduzenten vorgehen, die Videos fragwürdigen Inhalts auf die Plattform stellen.

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