Sub 4 Sub: Mehr Abos und Follower bei YouTube – klappt das?

Martin Maciej

Der lustigste und beste YouTube-Kanal taugt nichts, wenn die Follower ausbleiben. YouTuber suchen dabei immer wieder nach Möglichkeiten, um neue Abonnenten zu gewinnen. Der beste Weg ist natürlich, unterhaltsamen und einzigartigen Content abzuliefern. Doch es gibt noch einige weitere Möglichkeiten, mit denen man seinem Kanal zu einem wenig mehr Erfolg verhelfen kann. So greifen viele YouTuber auf das „Sub 4 Sub“-Prinzip zurück.

Erfahrt hier, was es mit dem „Sub 4 Sub“ bei YouTube auf sich hat und was man dabei beachten sollte.

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Was ist „Sub 4 Sub“ bei YouTube?

Immer wieder liest man den Begriff unter YouTube-Videos in der Beschreibung. Einige YouTuber erwähnen „Sub 4 Sub“ zudem direkt im Video, z. B. beim Abschied zum Ende des Videos. Was versteht man hinter „Sub 4 Sub“?

  • „Sub 4 Sub“ wird vielerorts als kostenlose Methode angepriesen, mit der man mehr Abonnenten, Likes und Kommentare auf seinem YouTube-Kanal erhalten kann.
  • Hierhinter steckt die Idee, dass ihr einen so beworbenen Kanal ein Abo gibt und im Gegenzug von dem Verantwortlichen des Kanals ein Abo zurückbekommt.
  • Meist reicht es bereits, bei den entsprechenden Plattformen seine Kanal-ID zu hinterlassen und muss im Gegenzug einen genannten Kanal selbst abonnieren.

Little girl take selfie with grimace outdoor.

Das „S4S“-Prinzip klingt nach einer einfachen Methode, um schnell neue Follower zu seinem YouTube-Kanal zu locken. Doch ist dieser Weg auch effektiv?

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13 Tech-YouTuber, denen ihr auf jeden Fall folgen solltet.

Durch „Sub 4 Sub“ zu mehr „toten“ Followern

  • Wer dem „Sub 4 Sub“-Weg folgt, kann natürlich schnell und leicht neue Abos für seinen YouTube-Auftritt gewinnen.
  • Meist handelt es sich hierbei allerdings um „tote“ Abonnenten, sprich, die Zahl der Follower wird zwar erhöht, diese Follower interagieren jedoch nicht mit eurer Seite und schauen etwa keine Videos an, geschweige denn, dass sie kommentieren oder einen weiteren Mehrwert für euren Kanal bieten.
  • In den meisten Fällen sind die „Sub 4 Sub“-Kanäle mit Spam überschwemmt. Verzweifelte YouTube hauen hier lediglich ihre IDs rein, um Abos abzustauben. Selten werden die Kanäle nach Inhalten gefiltert, sodass hier durchaus auch einige schmuddelige YouTuber auftauchen könnte.
  • Postet ihr eure ID und folgt dort genannten Kanälen, ist nicht gesichert, dass ihr im Gegenzug auch ein Abo von diesen YouTubern erhaltet.

In den USA nimmt der „Sub 4 Sub“-Trend noch gruseligere Züge an. Dort entwickelt sich der „Sex for Subs“-Trend. Vor allem weibliche YouTuber versprechen ihrer Community etwa pikante Bilder oder Videos, wenn der Kanal eine bestimmte Anzahl von Abonnenten erreicht. Auch hier werden Follower nicht durch ansprechende Inhalte gesammelt, sondern durch (oft leere) Versprechungen. Ende Januar nimmt LeFloid den „Sex for Subs“-Trend auf und appelliert mit dem Hashtag #MakeYouTubeGreatAgain daran, dass wieder „geile Inhalte“ im Vordergrund der Video-Plattformen stehen sollen.

Fazit: In Kreisen renommierter YouTuber ist das „Sub 4 Sub“-Prinzip verpönt. Wer einen guten Kanal mit qualitativ hochwertigen Inhalten sein eigen nennt, ist auf solche Methoden nicht angewiesen, sondern bekommt allein durch seine ansprechenden Videos Follower. Bei Followern, die auf natürlichem Weg auf euren Kanal treffen, kann man davon ausgehen, dass diese sich auch mit euren Videoinhalten auseinandersetzen und dem eigentlichen Sinn eines YouTube-Kanals nachgehen, nämlich eure Videos überhaupt ansehen. Bei Sub-4-Sub-Followern schraubt man lediglich künstlich die Zahl passiver Follower nach oben. Nicht viel anders verhält es sich, wenn man YouTube-Follower kaufen möchte. Wer YouTuber werden möchte, findet bei uns weitere Tipps, z. B. für mehr Follower durch ein Shoutout.

Bildnachweis: Liderina, Statista

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