Ein Haus komplett aus Beton, 75 Quadratmeter Grundfläche, in unter 24 Stunden errichtet und vor allem extrem günstig: Wie ist das möglich?

 
3D-Drucker
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Der Traum vom Eigenheim ist viel zu teuer? Ein 3D-Druck-Projekt macht Hoffnung, dass die Preise für Häuser aufgrund neuer Bautechniken fallen könnten.

Haus aus dem 3D-Drucker: Hoffnung für 1,2 Milliarden Menschen

Die Non-Profit-Organisation New Story hat in Austin (Texas) einen Prototypen eines Hauses mit 75 Quadratmeter Grundfläche enthüllt, das größtenteils aus dem 3D-Drucker stammt und mit Baukosten von 6.500 US-Dollar (rund 5.300 Euro) besonders preiswert zu errichten ist. Der Preis soll weiter fallen, das Ziel sind zukünftig Häuser für 4.000 US-Dollar (rund 3.300 Euro). Das Fundament wird noch auf herkömmliche Weise hergestellt, auch die Fenster und weitere Einrichtung müssen nachträglich hinzugefügt werden.

Gedruckt wird mit Zement: Das 4.000-US-Dollar-Haus ist in unter 24 Stunden errichtet.
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Angestoßen hat das Projekt Jason Ballard, ein Unternehmer, der sich mit seinen Start-Ups Icon und Treehouse den Themen Nachhaltigkeit und Wohnen verschrieben hat. Nun schafft er es zusammen mit der Non-Profit-Organisation New Story in die Schlagzeilen, denn bei dem 3D-Druck-Wohnhaus in Austin geht es um mehr, als nur eine technische Demonstration.

Es geht darum, die weltweite Wohnungsnot zu bekämpfen – rund 1,2 Milliarden Menschen haben keine Chance auf sichere und bezahlbare Behausungen. Im zentralamerikanischen Land El Salvador sollen nächstes Jahr 100 Eigenheime auf diese Weise errichtet werden. „Mit 3D-Druck erschaffen wir bessere Häuser, wenn es um Komfort, Energieverbrauch, Abfall, Ästhetik und Gestaltungsfreiheit geht“, so Ballard gegenüber Architectural Digest.

Würdet ihr in einem Haus aus dem 3D-Drucker leben wollen? Schreibt uns in die Kommentare.

Quelle Video und Bilder: ICON / New Story