Dieses Haus kostet 5.300 Euro – Zahl des Tages

Stefan Bubeck

Ein Haus komplett aus Beton, 75 Quadratmeter Grundfläche, in unter 24 Stunden errichtet und vor allem extrem günstig: Wie ist das möglich?

Der Traum vom Eigenheim ist viel zu teuer? Ein 3D-Druck-Projekt macht Hoffnung, dass die Preise für Häuser aufgrund neuer Bautechniken fallen könnten.

Haus aus dem 3D-Drucker: Hoffnung für 1,2 Milliarden Menschen

Die Non-Profit-Organisation New Story hat in Austin (Texas) einen Prototypen eines Hauses mit 75 Quadratmeter Grundfläche enthüllt, das größtenteils aus dem 3D-Drucker stammt und mit Baukosten von 6.500 US-Dollar (rund 5.300 Euro) besonders preiswert zu errichten ist. Der Preis soll weiter fallen, das Ziel sind zukünftig Häuser für 4.000 US-Dollar (rund 3.300 Euro). Das Fundament wird noch auf herkömmliche Weise hergestellt, auch die Fenster und weitere Einrichtung müssen nachträglich hinzugefügt werden.

Angestoßen hat das Projekt Jason Ballard, ein Unternehmer, der sich mit seinen Start-Ups Icon und Treehouse den Themen Nachhaltigkeit und Wohnen verschrieben hat. Nun schafft er es zusammen mit der Non-Profit-Organisation New Story in die Schlagzeilen, denn bei dem 3D-Druck-Wohnhaus in Austin geht es um mehr, als nur eine technische Demonstration.

Es geht darum, die weltweite Wohnungsnot zu bekämpfen – rund 1,2 Milliarden Menschen haben keine Chance auf sichere und bezahlbare Behausungen. Im zentralamerikanischen Land El Salvador sollen nächstes Jahr 100 Eigenheime auf diese Weise errichtet werden. „Mit 3D-Druck erschaffen wir bessere Häuser, wenn es um Komfort, Energieverbrauch, Abfall, Ästhetik und Gestaltungsfreiheit geht“, so Ballard gegenüber Architectural Digest.

Würdet ihr in einem Haus aus dem 3D-Drucker leben wollen? Schreibt uns in die Kommentare.

Quelle Video und Bilder: ICON / New Story

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