„Smart Bandage“: Wundverband aus dem 3D-Drucker mit Sensoren und 5G geht bald in die Testphase

Florian Matthey

Wer schonmal einen größeren Verband hatte, kennt das Problem: Man weiß nicht, wie sich der Heilungsprozess darunter entwickelt. Forscher arbeiten jetzt an Verbänden mit Sensoren und integrierter 5G-Mobilfunktechnik.

„Smart Bandage“: Wundverband aus dem 3D-Drucker mit Sensoren und 5G geht bald in die Testphase
Bildquelle: Chris Conway (Flickr).

Die walisische Swansea University arbeitet an „Smart Bandages“, deren Testphase schon in den nächsten zwölf Monaten beginnen soll. Dabei hört sich die Technologie ziemlich futuristisch an: Die Herstellung der Verbände soll mit 3D-Druckern erfolgen und ihr Innenleben werde nicht nur Sensoren für die Wundheilung, sondern auch 5G-Mobilfunktechnik enthalten – und dementsprechend wohl auch Batterien. 5G wäre wohl nicht für große Datenmengen, aber für eine konstante, zuverlässige und stromsparende Datenübertragung erforderlich. Der Arzt hätte dann ständig einen Überblick über den aktuellen Heilungsprozess.

Apple Watch Alternativen.

Zusammen mit anderen Gesundheitsdaten – die beispielsweise Fitnessarmbänder oder Smartwatches sammeln – würden Ärzte dann nicht nur erfahren, wie der Wundheilungsprozess voranschreitet, sondern auch, wie aktiv der Patient in dieser Zeit ist. So wäre eine individuellere Beratung und Behandlungsplanung möglich.

Bis wir tatsächlich smarte Verbände von unseren Ärzten bekommen, werden sicherlich noch einige Jahre vergehen. Die Idee deutet jedoch erneut an, wie sehr Wearable-Technologie mittelfristig das Gesundheitswesen revolutionieren wird. Allerdings werden sich dann auch immer mehr Fragen im Bereich Datenschutz stellen.

Quelle: BBC via Engadget

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