Keine eigenen Router mehr: Apple stellt AirPort-Produktlinie ein

Florian Matthey 2

Apple war einst ein Pionier unter den Herstellern von WLAN-Hardware: Die erste „AirPort“-Basisstation erschien im Jahr 1999. In den letzten Jahren hat sich Apple um die AirPort-Produkte kaum noch gekümmert. Jetzt hat das Unternehmen das Ende der Produktlinie verkündet.

Keine eigenen Router mehr: Apple stellt AirPort-Produktlinie ein
Bildquelle: Apple.

AirPort-Basisstationen: Apple beginnt mit Ausverkauf der Lagerbestände

Gleich drei WLAN-Basisstationen von Apple sind über den Apple Store erhältlich: Das kompakte Gerät für 109 Euro, die größere, leistungsfähigere Basisstation für 219 Euro sowie , eine Basisstation mit eingebauter 2- oder 3-TB-Festplatte für 329 Euro. Alle drei Geräte lassen sich weiterhin im Apple Store bestellen – allerdings wohl nicht mehr lange.

Gegenüber iMore hat ein Apple-Sprecher bestätigt, dass das Unternehmen die gesamte AirPort-Produktpalette einstellen werde. Die Geräte würden nur noch so lange erhältlich sein, bis das vorhandene Inventar aufgebraucht ist. Danach werden auch keine Nachfolger mehr erscheinen.

AirPort: Seit fünf bis sechs Jahren keine Neuerungen mehr

Apple hat an den aktuellen Modellen seit 2012 und 2013 keine Änderungen mehr durchgeführt. Bereits Ende 2016 kamen Gerüchte auf, denen zufolge Apple die Weiterentwicklung der Geräte eingestellt habe, was Apple aber nicht bestätigt hatte. Zuletzt gab es in einer iOS-Beta zumindest noch einmal einen Hinweis, dass Apple AirPort Express noch mit einer Unterstützung für das neue Musik-Streaming-Protokoll AirPlay 2 ausstatten würde. Ob das tatsächlich geschehen wird, ist angesichts der jetzt verkündeten Entscheidung fraglich.

Es ist nicht die erste Apple-Produktlinie, von der wir uns komplett verabschieden mussten. Unsere Bilderstrecke zeigt noch einige weitere – zum Teil etwas skurrile – Produkte:

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11 Bilder
iBye: Diese iProdukte von Apple mussten weichen.

In einem neuen Support-Dokument erklärt Apple Kunden jetzt, auf was sie beim Kauf eines WLAN-Routers achten sollen – beispielsweise, dass er den Standard 802.11ac unterstützen und gleichzeitig mit den Frequenzen 2,4 und 5 GHz arbeiten kann und dass er eine WPA2-Personal-Verschlüsselung bietet. AirPort findet in dem Dokument gar keine Erwähnung.

Quelle: iMore via MacRumors

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