Druckerhersteller bieten zum Teil eigene Lösungen. Hier das Beispiel HP: Das gekaufte Gerät wird beim Hersteller registriert und bekommt dabei eine eigene E-Mail-Adresse (!). Man kann seinem Drucker nun Mails schicken, er druckt diese Mails aus. Ist das Textfeld leer, aber zum Beispiel ein PDF angehängt, wird nur der Anhang ausgedruckt. Witzige Sache, denn: Hat man die Druckeradresse von Freunden oder Verwandten, kann man zum Beispiel aus dem Urlaub einen Gruß über den Drucker schicken (nur nicht zu oft machen, sonst beschweren sie sich über die Druckkosten...).

Eine Antwortmail informiert über den gelungenen Druck oder nennt Fehlerquellen.

Der HP Officejet 3831 Multifunktionsdrucker bietet ePrint und AirPrint und kostet unter 70 Euro. Bildquelle: HP

Vorteile ePrint:

  • Funktioniert mit iPhone, iPad, Mac, Android, Windows-PC etc.
  • Druckfunktion muss nicht durch die App unterstützt werden, Mail-Möglichkeit reicht.
  • PDF, txt, HTML, Word, PowerPoint, Excel, Bilder (bmp, gif, jpg, png, tiff) können gedruckt werden.
  • Läuft drahtlos über WiFi.
  • Drucker und Gerät müssen nicht im selben Netzwerk angemeldet sein.

Nachteile ePrint:

  • Keine Einstellmöglichkeiten (zu druckender Seitenbereich oder ähnliches).
  • Druck startet nicht sofort, sondern erst nach ca. einer halben Minute.
  • Ggf. werden sensible Dokumente über das Internet versandt.
  • Wird nur von HP angeboten.

Die Drucker von HP unterstützen normalerweise ePrint und AirPrint.

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Wer noch einen alten, nicht WLAN-fähigen Drucker besitzt, kann auch diesen noch verwenden: