Wer keinen Airprint-Drucker besitzt, kann den Druck über den Computer starten. Das hat den Vorteil, dass man weiterhin den alten Drucker einsetzen kann, und trotzdem vom iPad oder iPhone den Vorgang startet. Gewaltiger Nachteil: Der Computer muss angeschaltet sein und man benötigt eine entsprechende Software auf dem Mac oder Windows-PC, an dem der Drucker angeschlossen ist. Da mitterweile die meisten Drucker der letzten Jahre einen Netzwerkanschluss besitzen, ist dieser Weg nicht mehr üblich und die Software veraltet.

So läuft es ab: Die Software gibt sich im Netzwerk für das iOS-Gerät als Drucker aus. Somit kann man ganz normal vom iPad oder iPhone via AirPrint drucken. Die Mac-Software empfängt den Auftrag und leitet ihn an den Drucker weiter. Sollte die Kommunikation zwischen den Geräten nicht funktionieren, liegt das meist an Firewall- oder Druckerfreigabeeinstellungen.

Airprint Activator für Windows

Airprint Activator richtet sich an die Besitzer eines Windows-PCs. Das Tool ist kostenlos, unterstützt aber nur bis iOS 7 die iPhones:

 

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Printopia – der Mac-Standard

Als AirPrint-Lösung Nummer 1 für Mac gilt Printopia. Eine sehr komfortable Lösung, die auch ihren Preis hat: 19,95 US-Dollar (knapp 15 Euro). Hin und wieder findet man das Programm in einem Mac-Softwarebundle.

Printopia-iPhone-Fotos-zum-Mac

Printopia steht leider nicht im Mac App Store, sondern wird direkt beim Entwickler bezogen. Ich habe die Anwendung sehr gerne genutzt – bis ich mir einen AirPrint-Drucker zulegte.

Fazit: Dokumente zum Drucken von iPad und iPhone auf den Rechner zu übertragen ist also nicht notwendig: Dank Netzwerkanschluss der meisten Rechner kann man den Druckauftrag direkt vom iOS-Gerät drucken. Beim Kauf eines Druckers sollte man aber auf AirPrint-Unterstützung achten – das macht die Sache komfortabler.

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