Amazon Fire TV Stick 4K: Preis, Release, technische Daten, Bilder und Video

Stefan Bubeck

Seit November 2018 ist bei Amazon der Fire TV Stick 4K Ultra HD lieferbar. Hier findet ihr alle wichtigen Infos zum neuen Streaming-Stick und die Unterschiede zum Fire TV Stick (2017).

Den Fire TV Stick 4K bezeichnet Amazon selbst als den „leistungsstärksten Streaming-Stick“. Mit einem 1,7 GHz Quad-Core-Prozessor soll er über 80 Prozent mehr Rechenleistung mitbringen als der Fire TV Stick (2017). Er unterstützt zahlreiche Dienste wie beispielsweise Prime Video, Netflix, ARD, ZDF, ProSieben, DAZN, waipu.tv, TVNOW, Zattoo, Amazon Music, Spotify und TuneIn. Es handelt sich im Prinzip um eine Erweiterung, die den Fernseher „smart“ und Streaming-tauglich macht.

Welche Vorteile hat noch?

Amazon Fire TV Stick 4K Ultra HD: Hochauflösende Videos und 3D-Surround-Sound

Den wichtigsten Vorteil verrät schon der Name des Fire TV Stick 4K Ultra HD: Der 99 mm x 30 mm x 14 mm große Streaming-Stick bringt Videos und Bilder in bis zu 2160p-Auflösung (UHD) auf den TV, zudem wird HDR10+ unterstützt. Der Stick kann also in der Hinsicht mit dem Fire TV (2017) mithalten.

Der „normale“ Fire TV Stick (2017) kommt hingegen nur auf 1080p (FHD) und ist an einem 4K-Fernseher ein Bremsschuh – dafür ist er auch günstiger als das 4K-Modell.

Auch beim Ton hat sich was getan: Erstmals wird 3D-Surround-Sound mit dem Format Dolby Atmos unterstützt. Das wird bei einigen Kinofilmen, aber auch bei manchen Amazon-Eigenproduktionen wie der Actionserie Tom Clancy’s Jack Ryan eingesetzt. Damit es richtig fetzt und Kugeln durch den Raum zischen, braucht man natürlich noch ein passendes

Tom Clancy's Jack Ryan: Official Trailer – Amazon Prime Original.

TV, Soundbar oder Receiver mit Amazon Fire TV Stick 4K Ultra HD steuern

Die des Fire TV Stick 4K ist leistungsfähiger geworden und kann nun ein Infrarot-Signal aussenden. Abgesehen davon, dass sie auf Kommandos hört („Alexa, spiel Tom Clancy’s Jack Ryan.“ / „Alexa, starte Netflix!“) verfügt sie auch über Buttons zur Steuerung angeschlossener Geräte wie den Fernseher, AV-Receiver oder Soundbars – vorausgesetzt, diese sind kompatibel. Das spart dann praktischerweise eine Fernbedienung ein, etwa um die Lautstärke zu regeln oder stumm zu schalten.

Wer nicht in die Fernbedienung sprechen möchte, kann einen Echo Dot anschließen (oder ihn erwerben), dann kann man Sprachbefehle „hands-free“ einfach in den Raum rufen und den Stick noch komfortabler steuern.

Amazon Fire TV Stick 4K Ultra HD und Fire TV Stick (2017): Unterschiede im Vergleich

 

Fire TV Stick 4K (2018) Fire TV Stick (2017)
Preis (UVP)
Auflösung und Bildqualität 4K Ultra HD, HDR, HDR10, Dolby Vision, HLG, HDR10+ Bis zu 1.080p
Steuerung TV Enthält die neue Alexa-Sprachfernbedienung mit An/Aus- und Lautstärketasten -
Audio Dolby Atmos Dolby Audio
Ethernet optional, mit Amazon Adapter optional, mit Amazon Adapter

 

Was Preis und Funktionsumfang des Amazon Fire TV Stick 4K angeht, ist er eine echte Kampfansage an Alternativen wie Apple TV 4K oder Chromecast Ultra. Allerdings ist der Stick wie zu erwarten besonders stark im Amazon-Ökosystem verankert – das zeigt sich beispielsweise bei YouTube, das aktuell nur über den Silk-Browser aufgerufen werden kann. Musik-Streaming via Spotify wird zwar unterstützt, aber mit Apple Music ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu rechnen.

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