Alpine Rache für die Apple Watch: Swatch lässt „One more thing“ als Marke schützen

Ansgar Warner 29

Im Battle Apple Watch vs. Swatch teilen die Schweizer Tiefschläge aus: sie beantragen Markenschutz für „One more thing“, die früher von Steve Jobs und heute von Tim Cook bei Keynotes gerne genutzte Phrase.

Alpine Rache für die Apple Watch: Swatch lässt „One more thing“ als Marke schützen
Bildquelle: swatch.com.

Wer hat’s erfunden? Eins ist klar: die Schweizer waren es diesmal nicht. „One more thing“ ist nämlich ein Dreiwortsatz, den schon Peter Falk alias Columbo gerne nutzte. Seit Steve Jobs avancierte „One more thing“ dann zum verbalen Inventar von Apple Events. Und auch Tim Cook hat gerne „One more thing“ in petto, zuletzt beim Launch der Apple Watch. Die wiederum hat den Schweizer Uhrmachern in letzter Zeit kräftig das Geschäft verhagelt, auch dem Branchenvorreiter Swatch.

Die innovative Fashion Brand, gegründet ursprünglich als helvetische Antwort auf die Digitaluhr-Konkurrenz aus Fernost, schlägt nun nicht nur mit hippen Matterhorn- oder Beachvolleyball-Kollektionen zurück, sondern auch über Bande: wie Patently Apple berichtet, hat Swatch sich „One more thing“ als Wortmarke und Warenzeichen bis zum Jahr 2025 schützen lassen.

Der Markenschutz wurde bezeichnenderweise im Zusammenhang mit Software und mobiler Hardware beantragt: „Geräte zum Aufzeichnen, Senden und Wiedergeben von Ton oder Bildern; elektronische Zahlungtechnik; magnetische Aufzeichnungsmedien, Tonaufnahmedisks; Computer und Datenverarbeitungsausrüstung“.

Würde Apple zukünftig eine Keynote in Europa veranstalten, und dort etwa ein neues iPhone, iPad oder die nächste Generation der Apple Watch vorstellen, könnte Tim Cook nun bei der Präsentation nicht mehr so einfach „one more thing“ sagen – zum Glück für Apple gilt der Markenschutz aber nicht in Kalifornien.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung